Breakup fee

Ein breakup fee (auf Deutsch Auflösungsgebühr) ist eine bei Unternehmensübernahmen festgelegte Strafe, die zu zahlen ist, wenn eine Partei aus dem Geschäft aussteigt. Üblicherweise ist dies der Fall, wenn ein attraktiveres Angebot angenommen wird. Diese Zahlung soll dem Erwerber die Kosten für Arbeitszeit und Ressourcen ersetzen. Die Zahlung verhindert auch konkurrierende Angebote, da auch diese die Auflösegebühr zahlen müssten. Üblicherweise hat sie eine Höhe von ein bis drei Prozent der Transaktion.

Reverse Breakup Fee

Beim Reverse Breakup Fee ist die Strafe an die Zielgesellschaft zu zahlen, wenn der Erwerber aus der Transaktion aussteigt. Meist ist dies der Fall, wenn sie keine Finanzierung erhalten. Gründe für die Zahlung ist, da es zu Rechtsstreitigkeiten, Betriebsunterbrechungen und den Verlust von Schlüsselpersonal kommen kann.

Beispiele

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑ Investopedia Staff: Breakup Fee. In: Investopedia. 8. Juli 2009 (investopedia.com [abgerufen am 22. März 2018]).
  2. ↑ Break-up Fee - Bundesverband Mergers & Acquisitions. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. März 2018; abgerufen am 22. März 2018 (deutsch).
  3. ↑ Break-up-Fee-Klausel | Rechtsboard. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. März 2018; abgerufen am 22. März 2018 (deutsch).
  4. ↑ https://dealbook.nytimes.com/2011/12/20/att-and-t-mobile-whats-2-billion-among-friends/
  5. ↑ Hayden Field,Rohan Goswami: Adobe and Figma call off $20 billion acquisition after regulatory scrutiny. 18. Dezember 2023, abgerufen am 1. März 2024 (englisch).
  6. ↑ Adobe Inc. Form 8-K SEC filing. 18. Dezember 2023, abgerufen am 1. März 2024 (englisch).
  7. ↑ Cecilia Kang: Sprint Nextel takeover by Softbank could save unlimited data plans from extinction. In: washingtonpost.com. 16. Oktober 2012, abgerufen am 4. Februar 2024 (englisch).
  8. ↑ http://newsroom.sprint.com/news-releases/sprint-and-softbank-announce-completion-of-merger.htm