Brecherspitz

Brecherspitz
Gipfelkreuz der der Brecherspitz
Gipfelkreuz der der Brecherspitz
Höhe 1684 m ü. NHN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Mangfallgebirge (Schlierseer Berge)
Dominanz 2,2 km → Jägerkamp
Schartenhöhe 555 m ↓ Spitzingsattel
Koordinaten 47° 40′ 35″ N, 11° 52′ 16″ OKoordinaten: 47° 40′ 35″ N, 11° 52′ 16″ O
Brecherspitz (Bayern)
Brecherspitz (Bayern)
Normalweg Spitzingsattel – Obere Firstalm – Freudenreichsattel – Brecherspitz
Freudenreich-Kapelle auf dem Westgrat der Brecherspitz (Freudenreichsattel)

Die Brecherspitz ist ein 1684 m ü. NHN hoher Berg im Mangfallgebirge in den Bayerischen Voralpen.

Lage

Die Brecherspitz liegt ca. drei Kilometer Luftlinie südsüdwestlich von Neuhaus am Schliersee; ihr Ostgrat erstreckt sich bis zum Spitzingsattel. Sie gehört zur mittleren Berggruppe des Mangfallgebirges, den Schlierseer Bergen. Mit ihrer markanten Pyramidenform gilt sie als der Hausberg des Schliersees. Der Berg wird erstmals in den Jahren 1078–1080 in einer Grenzbeschreibung des Hochstifts Freising als „mons Spizzinch“ (der Berg Spitzing) erwähnt.

Das gesamte Mangfallgebirge zählt zu den Münchner Hausbergen und die Brecherspitz gehört zu den von München aus am schnellsten zu erreichenden Felsgipfeln. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Berg bequem zugänglich (Bayerische Oberlandbahn nach Fischhausen-Neuhaus oder Tegernsee; Bus zum Spitzingsee oder zur Mautstelle Enterrottach in Rottach-Egern-Kalkofen).

Routen

Luftbild der Brecherspitz aus dem Westen in der Abendsonne

Wintersport

Auf den Vorgipfel der Brecherspitz führte bis etwa 1997 ein Skilift, der im Jahr 2010 endgültig abgetragen wurde. Dieses Gebiet mit dem Freudenreichlift und dem Unteren und Oberen Firstalmlift war an das Skigebiet Spitzingsee angeschlossen. Heute ist die Brecherspitz ein beliebtes Skitourenziel.

Literatur und Karte

Commons: Brecherspitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 227, Nr. 257.
  2. ↑ Bericht im Alpinforum