Bree Olson

Bree Olson auf der AVN Adult Entertainment Expo 2012

Bree Olson (bürgerlich: Rachel Marie Oberlin; * 7. Oktober 1986 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und ehemalige Pornodarstellerin.

Leben

Bree Olson wurde in Houston, Texas geboren und ist in Woodburn, Indiana aufgewachsen. Nach dem Abschluss an der Woodlan High School im Jahr 2005 besuchte sie die Indiana University-Purdue University Fort Wayne, wo sie Pre-Medicine Biology studierte. 2011 lebte sie kurzzeitig mit Charlie Sheen und dem Model Natalie Kenly in einer Dreiecksbeziehung in Sheens Villa.

Karriere

Olson stieg 2006 in die Pornobranche ein und spielte in 220 Pornofilmen mit. Von 2007 bis 2010 stand sie bei Adam & Eve unter Vertrag.

Im März 2008 wurde sie zum Penthouse Pet des Monats März 2008 gewählt und war auf dem Cover der UK-Ausgabe des Männermagazins Hustler zu sehen. Im gleichen Jahr veröffentlichte die Produktionsgesellschaft Zero Tolerance die interaktive DVD Interactive Sex with Bree Olson. Diese war die erste interaktive HD-DVD weltweit. Bree Olson drehte Filme für Digital Playground, Jules Jordan Video und Evil Angel und hat mit den Regisseuren Axel Braun, Joey Silvera, Lexington Steele, Tom Byron sowie Robby D. gearbeitet.

Olson bei der AVN Adult Entertainment Expo 2008

Olson wurde in der August-Ausgabe 2008 des Porno-Magazins Genesis auf Platz zehn im „Porn’s Hot 100“-Ranking von Pornodarstellern gelistet. Im Jahr 2009 belegte sie Platz sechs. Im Laufe ihrer Karriere gewann sie mehrere AVN-, XBIZ- und XRCO-Awards.

Bei James Gunn’s PG Porn trat sie in der sechsten Episode Helpful Bus als „Pretty Trashy“ auf.

Gemeinsam mit Sunny Leone moderierte sie die AVN-Awardshow 2012 in Las Vegas. Dieser Auftritt war gleichzeitig ihr Ausstieg aus der Branche. Laut eigener Aussage pausierte ihre Karriere während ihrer Beziehung mit Charlie Sheen, und danach entschloss sie sich gegen eine erneute Aufnahme. Nach ihrem endgültigen Abschied bei der Awardshow im Januar 2012 zog sie nach Los Angeles, um Schauspielstunden zu nehmen und näher an Hollywood zu sein. Nach ihrem ersten Auftritt als Schauspielerin in Purgatory Comics 2009 spielt sie in der Komödie Calvin's Dream mit.

2012 veröffentlichte Olson auf YouTube ein Video zur Unterstützung von Jason Russels Kampagne Kony 2012, in dem Szenen von ihr im Bikini im Wechsel mit Szenen von bewaffneten Kindern in Uganda zu sehen sind. Ihre Motivation hinter dem Film sei es gewesen, dass „ein Löffel voll Zucker hilft, die Medizin zu schlucken“.

2016 warnte sie junge Mädchen davor, in der Pornoindustrie zu arbeiten, weil diese wegen der öffentlichen Verurteilung nie wieder ein normales Leben führen könnten.

Filmografie (Auswahl)

Bree Olson posiert auf der Exxxotica-Messe in Miami (2009)
Bree Olson auf der AEE 2012

Pornografische Filme

Die Internet Adult Film Database (IAFD) listet 630 Filme auf, in denen sie mitgespielt hat. (Stand: April 2024)

Mainstream-Auftritte

Auszeichnungen

Fernseh- und Radio-Auftritte

Commons: Bree Olson – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Robin Leach: Porn goddess, first-time AVN host Bree Olson quitting adult-film world. In: Las Vegas Sun. 18. Januar 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. April 2012; abgerufen am 3. November 2024 (englisch).
  2. ↑ Marlow Stern: Being Charlie Sheen’s Goddess. In: The Daily Beast. 3. August 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juli 2012; abgerufen am 3. November 2024 (englisch).
  3. ↑ Bailey Johnson: Rachel Oberlin, Charlie Sheen goddess: "We do whatever Charlie wants us to do." In: CBS News. 2. März 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Mai 2011; abgerufen am 3. November 2024 (englisch).
  4. ↑ Hosted by Bree Olson & Sunny Leone. In: avnawards.avn.com. 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 10. April 2012; abgerufen am 3. November 2024 (englisch).
  5. ↑ Amanda Remling: 'Kony 2012': Charlie Sheen’s Porn Star Ex Gets Naked For Invisible Children. In: ibtimes.com. 17. März 2012, abgerufen am 3. November 2024 (englisch).
  6. ↑ Emanuella Grinberg: Bree Olson describes hardships after leaving adult film industry. In: CNN. 27. März 2016, abgerufen am 30. März 2016 (englisch).
  7. ↑ REALWOMEN/REALSTORIES: Charlie Sheen's ex Bree Olson: Don't go into porn auf YouTube, 23. März 2016, abgerufen am 3. November 2024.
  8. ↑ Es gibt kein Leben nach dem Porno. 27. März 2016, abgerufen am 7. Oktober 2025.
  9. ↑ Adultcon Names Top 20 Adult Actresses Honor Roll. In: XBIZ. 27. Dezember 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. März 2015; abgerufen am 3. November 2024 (englisch).
  10. ↑ 2008 AVN Awards Winners Announced. AVN Media Network, 13. Januar 2008, abgerufen am 14. März 2025 (englisch).
  11. ↑ David Sullivan: 2009 AVN Award-Winners Announced. In: AVN Media Network. 11. Januar 2009, abgerufen am 5. Oktober 2023.
  12. ↑ 2010 AVN Award Winners Announced. AVN Media Network, 14. Januar 2010, abgerufen am 25. Oktober 2025 (englisch).
  13. ↑ VOD Award Winners Archive (Memento vom 13. Dezember 2011 im Internet Archive), abgerufen am 24. April 2016. Vergeben durch den pornografischen Video-on-Demand (VOD) Internetstreaming-Dienst Adult Entertainment Broadcast Network (AEBN) auf Grundlage der höchsten Streamingminuten unter den Kunden.
Personendaten
NAME Olson, Bree
ALTERNATIVNAMEN Oberlin, Rachel Marie (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Pornodarstellerin und Penthouse Pet
GEBURTSDATUM 7. Oktober 1986
GEBURTSORT Houston, Texas, Vereinigte Staaten