| Kurzkopffrösche | ||||||||||||
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Breviceps gibbosus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Brevicipitidae | ||||||||||||
| Bonaparte, 1850 |
Als Kurzkopffrösche (Brevicipitidae) bezeichnet man eine Familie innerhalb der Ordnung der Froschlurche, die in den östlichen und südlichen Teilen Subsahara-Afrikas beheimatet ist. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich dabei von Äthiopien bis Angola und Südafrika. Die Arten der Gattungen Callulina und Spelaeophryne sind in den Eastern Arc Mountains in Tansania endemisch.
Alle Arten der Kurzkopffrösche haben sehr kleine Köpfe und Hinterbeine, die Männchen sind meist weitaus kleiner als die Weibchen. Bei einigen Arten (besonders der Gattung Breviceps) ist der Größenunterschied so enorm, dass die Männchen aufgrund der kleinen Hinterbeine den Amplexus, die Klammerhaltung während der Paarung, nicht ausführen können. Deshalb wird bei der Paarung ein Haftsekret abgesondert, damit das Männchen nicht abrutscht. Die Eier werden in der Erde abgelegt. Daraus schlüpfen fertig entwickelte Frösche ohne Entwicklung in einer Kaulquappenphase.
Die Kurzkopffrösche wurden früher zur Familie der Microhylidae gezählt, neuere molekulargenetische Analysen lassen jedoch einen gemeinsamen Vorfahr mit Hyperoliidae, Hemisotidae und Arthroleptidae vermuten.

Die Familie der Kurzkopffrösche umfasst fünf Gattungen mit 37 Arten. Dabei beinhaltet die größte Gattung, Breviceps, insgesamt 20 verschiedenen Regenfroscharten, während die Gattungen Balebreviceps und Spelaeophryne monotypisch sind, d. h. nur eine Art beinhalten.
Stand: 10. Mai 2022


