Brigitte ist ein weiblicher Vorname.
Der Name ist von der irisch-keltischen Gottheit Brigid bzw. der britisch-keltischen Gottheit Brigantia oder von der Heiligen Brigida von Kildare abgeleitet. Die keltischen Namen Brigid und Brigantia bedeuten „die Erhabene“.
Anfang des 20. Jahrhunderts war der Name Brigitte in Deutschland wenig populär. Ab Mitte der 1920er Jahre wurden dann mehr und mehr Kinder Brigitte genannt. Von der Mitte der 1940er bis zur Mitte der 1950er Jahre war der Name unter den zehn häufigsten weiblichen Vornamen, im Jahr 1950 sogar der meistvergebene weibliche Vorname. Der Name lag auf Rang 8 in den 1940er und auf Rang 7 in den 1950er Jahren. Dann ging seine Popularität zunächst allmählich, ab Ende der 1960er Jahre stark zurück.
In Österreich zählte der Name in den Jahren 1984 und 1985 zu den Top-100 der Vornamenscharts. Danach ging seine Beliebtheit stark zurück. Seit den 2010er Jahren wird er nur noch selten vergeben. Der Name war in der Schweiz von 1934 bis 1981 durchgehend in den Hitlisten der Top-100 vertreten. Danach ging seine Popularität zurück. Von 1930 bis 2024 wurden etwa 19.900 Mädchen so genannt.
Der Name gehörte in Frankreich von 1900 bis Ende der 1980er Jahre zu den Top-500. Zwischen 1938 und 1975 befand sich der Name in den Top-100 und von Mitte der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre sogar in den Top-10. Im Jahr 1959 lag der Name auf dem ersten Platz der Hitlisten. In den nordischen Ländern Dänemark, Norwegen und Schweden ist der Name mäßig beliebt. In den USA wurde der Name von Ende der 1960er bis 1970er Jahre kurzzeitig häufiger vergeben. Ansonsten kommt er selten in den Top-1000 vor.