
Brigitte Augusti (Pseudonym; eigentlich Auguste Plehn, geb. Bresler, * 1. Februar 1839 in Danzig; † 14. April 1930 ebenda) war eine deutsche Autorin von Mädchenliteratur.
Auguste Bresler wurde als Tochter des Konsistorialrats und Archidiakons der Danziger Marienkirche Karl Heinrich Bresler (1797–1860) geboren. Sie wurde im Elternhaus erzogen. Sie heiratete 1860 Carl Plehn (1835–1882), den Rittergutbesitzer von Borkau bei Preußisch Stargard. Nach dem Verkauf des Gutes 1880 zog sie mit dem Ehemann nach Danzig zurück. Zwei Jahre später starb Carl Plehn. Verwitwet zog sie zu ihrer gleichfalls verwitweten Schwester in Summin, 1886 mit dieser in Lippy und seit 1891 in Zoppot. Seit 1897 wohnte sie im Danziger Heilig-Leichnam-Stift, die letzten 12 Jahre erblindet.
Unter dem Pseudonym „Brigitte Augusti“ begann sie nach dem Tode ihres Mannes, für die weibliche Jugend zu schreiben. Der Verlag Ferdinand Hirt & Sohn in Leipzig gab eine Reihe von Büchern An deutschem Herd bei ihr in Auftrag, nach dem Vorbild der historischen Romane von Gustav Freytag, ausgerichtet auf Mädchen. Parallel erschien bei Hirt & Sohn die Reihe Das Ahnenschloß von Oskar Höcker (4 Bände, 1879–1881) für Jungen. Insgesamt schuf sie etwa 25 Werke der Mädchenliteratur.
„Im Danziger Heilig-Leichnam-Stift, wo sie in aller Stille und Zurückgezogenheit ihren Lebensabend verbringt, feierte die vielgelesene Jugendschriftstellerin Brigitte Augusti ihren 90. Geburtstag. Brigitte Augusti, die den bürgerlichen Namen Auguste Plehn führt, ist besonders auf dem Gebiete der geschichtlichen Jugenderzählungen erfolgreich gewesen.“
Auch ihre Tochter Elisabeth Gnade (1863–1938) war als Schriftstellerin tätig.
(Angegeben ist jeweils die 1. Auflage)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Augusti, Brigitte |
| ALTERNATIVNAMEN | Plehn, Auguste (wirklicher Name); Bresler, Auguste (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Autorin von Mädchenliteratur |
| GEBURTSDATUM | 1. Februar 1839 |
| GEBURTSORT | Danzig |
| STERBEDATUM | 14. April 1930 |
| STERBEORT | Danzig |