Brigitte Hatz (* 20. März 1940 in Thalmässing (Mittelfranken, Bayern); † 23. Dezember 2022 in Pöttsching) war eine österreichische bildende Künstlerin.
Hatz studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, der Akademie der bildenden Künste Wien und der Hochschule für angewandte Kunst Wien. Sie lebte als freischaffende Künstlerin seit 1961 in Wien, von 1970 bis 1997 in Mödling und seit 1997 in Pöttsching. Sie war mit Herbert Muck verheiratet.
Anfänglich entstanden Arbeiten in Mosaik, Fresko und Glasfenstergestaltung. Entscheidend wurden die zu gobelinartiger Wirkung gebrachten Batiken, wie der 1969/1970 entstandene Bildzyklus an den Wänden der Festsaalerweiterung in der Wiener Tierärztlichen Hochschule, heute Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 1971 entstand eine mehrteilige Batiktuchwand für die Pfarrkirche Maria Enzersdorf-Südstadt.
Seit Anfang der 1970er Jahre rückte die Gestaltung räumlicher Kommunikationsspiele durch sorgfältig strukturierte künstlerische Objekte wie dem Gitterspiel oder Figurenspiel ins Zentrum ihres Schaffens.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hatz, Brigitte |
| ALTERNATIVNAMEN | Muck-Hatz, Brigitte |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische bildende Künstlerin |
| GEBURTSDATUM | 20. März 1940 |
| GEBURTSORT | Thalmässing |
| STERBEDATUM | 23. Dezember 2022 |
| STERBEORT | Pöttsching |