Brigitte Suzanne Albertine Joseph Raskin (geb. 25. Juli 1947 in Aarschot) ist eine flämische Schriftstellerin und Journalistin.
Brigitte Raskin ist das fünfte von sechs Kindern und wuchs in einem katholisch-bürgerlichen Milieu auf. Ihr Vater, Paul Raskin, war Friedensrichter, ihre Mutter, Maria ’s Heeren, starb bereits 1959, als Brigitte zwölf Jahre alt war. In der weiterführenden Schule (kostschool Paridaens) in Leuven lernte sie unter anderem Lateinisch und Griechisch. Sie absolvierte ein Studium der Modernen Geschichte an der Katholieke Universiteit Leuven (KUL). Darüber hinaus studierte sie einige Semester Journalistik und Kommunikationswissenschaften. Die geschichtliche Untersuchung ist zumeist auch der Ansatz für ihre literarischen Arbeiten.
In den 1970er Jahren arbeitete sie für Zeitschriften wie De Nieuwe, Knack und De Groene Amsterdammer. Von 1975 bis 1980 war sie Geschichtslehrerin in Sint-Pieters-Woluwe, Halle und Brüssel. In den 1980er Jahren wurde sie als Teilnehmerin von Diskussionsrunden im Fernsehen Namen Noemen („Namen nennen“) bekannt (Programm der VRT). Raskin debütierte 1988 als Schriftstellerin mit dem Dokumentationsroman Het Koekoeksjong (eine Rekonstruktion des Lebens von Frans Maes). 1989 hörte sie auf zu lehren; sie arbeitet seitdem ausschließlich als Schriftstellerin und Journalistin und Publizistin.
Brigitte Raskin ist verheiratet mit Edgar Alsteens. Gemeinsam haben sie drei Kinder.
| Personendaten | |
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| NAME | Raskin, Brigitte |
| ALTERNATIVNAMEN | Raskin, Brigitte Suzanne Albertine Joseph (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | flämische Schriftstellerin und Journalistin |
| GEBURTSDATUM | 25. Juli 1947 |
| GEBURTSORT | Aarschot |