Brigitte Ringeling (* 1. September 1921 in Rostock; † 11. Februar 1994 in Bad Doberan) war eine deutsche Keramikerin.
Brigitte Ringeling war die Tochter des Pädagogen und Schriftstellers Gerhard Ringeling. Sie absolvierte in Bad Doberan das Gymnasium, studierte 1941 ein Semester in Berlin an der Textil- und Modeschule der Reichshauptstadt, einer Meisterschule, und von 1942 bis 1944 Keramik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Dort war einer ihrer Lehrer Hermann Gretsch. Bis 1945 arbeitete sie als Geschirrdreherin in Kröpelin und 1946 in Töpferwerkstätten in Schwerin, Stralsund und Greifswald und bei Irmfried Liebscher in Kröpelin, bei dem sie die Gesellenprüfung ablegte. 1951 begann sie in Bad Doberan mit dem Aufbau ihrer eigenen Werkstatt für Scheibentöpferei, in der sie ab 1952 freiberuflich arbeitete. 1954 erwarb sie den Meistertitel. Sie wurde in den Verband Bildender Künstler der DDR aufgenommen, dem sie bis 1990 angehörte, und erhielt den renommierten Titel Anerkannte Kunsthandwerkerin. Sie schuf vor allem Gefäßkeramik mit künstlerischem Dekor, bei dem sie sich von Motiven aus der mecklenburgischen Volkskunst und Volkskunde anregen ließ. Ihre Arbeiten wurden im In- und Ausland ausgestellt und sie nahm u. a. an Kunsthandwerksmessen in Leipzig und 1981 am Internationalen Keramiksymposium Römhild teil.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ringeling, Brigitte |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Keramikerin |
| GEBURTSDATUM | 1. September 1921 |
| GEBURTSORT | Rostock |
| STERBEDATUM | 11. Februar 1994 |
| STERBEORT | Bad Doberan |