Britta Schellenberg (* 1972 in Berlin) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin und Rechtsextremismusforscherin.
Schellenberg studierte Germanistik, Anglistik und Judaistik in Heidelberg, London und Berlin (M.A.). Seit 2002 ist die Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie war in New York und Bosnien tätig und wurde dann bei Wolfgang Benz mit der interdisziplinären Arbeit „Die Rechtsextremismus-Debatte“ (Politikwissenschaft, Soziologie, Neuere Geschichte) am Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der Technischen Universität Berlin zum Dr. phil. promoviert.
Seit 2006 lehrt sie am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Ihr Forschungsschwerpunkt ist der Themenbereich „Strategien gegen Rechtsextremismus“. Schellenberg publizierte mehrere Schriften und veröffentlichte u. a. in Aus Politik und Zeitgeschichte und Internationale Politik. Sie wird von deutschen und internationalen Medien (u. a. Bayerischer Rundfunk, Deutsche Welle, WDR, ZDF und SWR), Initiativen (u. a. Netz gegen Nazis) und Organisationen (u. a. der Bundeszentrale für politische Bildung) als Rechtsextremismusexpertin herangezogen.
Als Sachverständige hat sie Landesregierungen beraten, in Ausschüssen, Enquete-Kommissionen und Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen (u. a. zum NSU im Bundestag) gewirkt.
Im Jahr 2020 hat sie das Zentrum Den Menschen im Blick in Zusammenarbeit mit der LMU gegründet. Das Zentrum analysiert, berät und trainiert für die plurale Demokratie, gegen Diskriminierung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schellenberg, Britta |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikwissenschaftlerin und Rechtsextremismusforscherin |
| GEBURTSDATUM | 1972 |
| GEBURTSORT | Berlin |