Bruch (das oder der Bruch; Aussprache ursprünglich mit langem [uː], laut Duden aber auch kurz ) ist eine Bezeichnung für Sumpf- oder Moorland und – in regionalen Variationen – Bestandteil vieler Flur- und Siedlungsnamen. Ein Bruch mit Baumbestand bildet einen Bruchwald.

In Ortsnamen kommt Bruch oft vor, sei es allein oder als Bestandteil in Zusammensetzungen. Varianten sind z. B. Broich (meist im Rheinland), Brook, Brok oder Brauk (niederdeutsch). Ältere Wortformen sind althochdeutsch bruoh, mittelhochdeutsch bruoch oder altsächsisch und mittelniederdeutsch brōk. Die niederländische Bezeichnung ist broek (Aussprache ebenfalls mit langem „u“: „bru:k“), auch das englische Wort brook für einen kleinen Fluss ist damit verwandt.
Beispiele für „Bruch“ als Element von Ortsnamen:
In Zusammensetzungen:
Ausgesprochen wird Broich nur mit einem langen o; das i in der Schreibung ist ein im Rheinischen übliches stummes Dehnungszeichen (siehe dort im Abschnitt Dehnungs-i).