| Brunnsee | ||
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| Brunnsee | ||
| Geographische Lage | Brunn, Steiermark, Österreich | |
| Abfluss | Salza, Enns, Donau | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 47° 39′ 15″ N, 15° 2′ 34″ O | |
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| Höhe über Meeresspiegel | 625 m | |
Der Brunnsee ist ein Quellsee am Ausgang des Brunntales, eines Seitentals der Mariazeller Salza, bei Wildalpen im österreichischen Bundesland Steiermark.
Der im Naturschutzgebiet Wildalpener Salzatal liegende See besteht aus glasklarem Wasser und wird trotz mehrerer oberirdischer Zuflüsse teilweise unterirdisch gespeist, was ihn zu einem bedeutenden Quelltopf nördlich des Hochschwabs macht.
Der See ist eine Folge des Bergsturzes von Wildalpen. Bei diesem Ereignis wälzten sich riesige Schuttmengen durch das Salzatal und stauten den Fluss östlich von Wildalpen für unbestimmte Zeit zu einem großen See. In diesem See lagerten sich Bändertone ab, ihre wasserstauende Wirkung im sonst kiesigen Boden führt in diesem Bereich bis heute zu einem sehr hohen Grundwasserspiegel und ermöglichte so die Bildung des Brunnsees.
Um 1800 wurde der Brunnsee als Fischteich genutzt und diente den Benediktinern im Stift Admont als Nahrungsgrundlage für Forellen und Saiblinge, die hier in großen Mengen gezüchtet wurden, um die rund 200 „fleischlosen“ Tage zu überbrücken. Die Fische wurden in großen Lageln nach Admont gekarrt.