Bruno Ehrlich

Bruno Ehrlich

Alfred Bruno Ehrlich (* 28. Mai 1868 in Danzig; † 7. Februar 1945 in Elbing) war ein deutscher Lehrer und Heimatforscher, der sich insbesondere mit Fragen der Ur- und Frühgeschichte beschäftigte.

Leben

Der Sohn des Hutfabrikanten Gottfried Ehrlich legte das Abitur 1886 in Danzig ab und studierte dann Klassische Philologie, Deutsch und Evangelische Theologie in Königsberg, Marburg, Berlin und Breslau. Während seines Studiums wurde er 1887 Mitglied der Burschenschaft Germania Breslau. Er promovierte an der Universität Breslau 1894. Danach unterrichtete an verschiedenen Gymnasien in Westpreußen, schließlich von 1905 bis 1938 als Lehrer am Gymnasium Elbing, das er von 1916 bis 1918 leitete. Von 1914 bis 1916 diente er im Ersten Weltkrieg, zuletzt als Hauptmann. Von 1916 bis 1938 war er im Nebenamt Direktor des Städtischen Museums Elbing sowie Herausgeber des Elbinger Jahrbuchs. Auch war er der Vorsitzende mehrerer regionalhistorischer Vereine.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Hugo Böttger (Hrsg.): Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande des Wintersemesters 1911/12. Berlin 1912, S. 43.
  2. ↑ Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 100.
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Personendaten
NAME Ehrlich, Bruno
ALTERNATIVNAMEN Radig, Alfred Bruno (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Lehrer und Heimatforscher, Prähistoriker
GEBURTSDATUM 28. Mai 1868
GEBURTSORT Danzig
STERBEDATUM 7. Februar 1945
STERBEORT Elbing