Bruno Kiowski

Bruno Kiowski (* 1905 in Rossbrücken, Reichsland Elsass-Lothringen; † um 1996 in Münster) war ein deutscher Künstler.

Leben

Bruno Kiowski wurde im Jahr 1905 in Rossbrücken geboren, das damals Teil des Reichslandes Elsass-Lothringen im Deutschen Kaiserreich war. Noch als Kind zog er mit seinen Eltern nach Duisburg, wo der Vater eine Anstellung fand. Im Jahr 1964 gehörte Kiowski neben Hans Schäfer, Henry Schmidt und Eugen van Stiphaut zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe „nos“, die sich für die Etablierung einer eigenen Galerie in der Stadt Duisburg einsetzte, letztendlich aber scheiterte. Kiowski war außerdem Mitglied des Duisburger Künstlerbundes und lebte im Stadtbezirk Hamborn.

Im Jahr 1970 zog Kiowski mit seiner Familie nach Münster. Dort entstanden vor allem gegenständliche Arbeiten. Thematisch arbeitete sich der Künstler an der Darstellung von Stadtansichten und Naturschilderungen ab. Nach seinem Tod galten seine Arbeiten lange Zeit als verschollen, erst eine 2013 eröffnete Ausstellung in der DU-Art-Galerie des Duisburger Künstlers Gerhard Losemann ermöglichte einen Blick in sein Wirken.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Allgemeines Künstlerlexikon Online: Kiowski, Bruno, abgerufen am 20. Juli 2026.
  2. ↑ Anne Horstmeier: Streifzug durch die Duisburger Kunst der 60er Jahre, WAZ (2013), abgerufen am 24. Dezember 2025.
  3. ↑ Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 47.
  4. ↑ Peter Klucken: Spur des verschollenen Künstlers Kiowski gefunden, RP (2013), abgerufen am 24. Dezember 2025.
Personendaten
NAME Kiowski, Bruno
KURZBESCHREIBUNG deutscher Künstler
GEBURTSDATUM 1905
GEBURTSORT Rossbrücken
STERBEDATUM um 1996
STERBEORT Münster