Bruno Kubas (* 15. September 1928 in Dahlenberg, Provinz Sachsen; † 20. Juni 2011) war ein deutscher Bildhauer und Keramiker.
Der Landarbeitersohn Bruno Kubas wuchs auf dem Dahlenberger Rittergut auf. Auf Anraten des Vaters besuchte er 1943–1944 die Handelsschule in Leipzig. 1945 wurde er sechzehnjährig als Flakhelfer der Wehrmacht eingesetzt.
Nach Kriegsende lernte er seine spätere Lebensgefährtin Anna Goldschmied († 1998) aus Gablonz kennen. Er arbeitete bis 1949 als Landarbeiter.
Danach studierte Kubas bis 1953 an der Fachschule für angewandte Kunst Leipzig in der Bildhauerklasse von Alfred Thiele. Anschließend absolvierte er eine zusätzliche Ausbildung zum Steinbildhauer. Er arbeitete am Außenwandfries des Opernhaus Leipzig mit. 1956 wurde er Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. Bald darauf verließ er Leipzig und kehrte in sein Heimatdorf Dahlenberg zurück. Vom Honorar für die Innenwandgestaltung der „Leipzig-Information“ errichtete er ein Haus mit Atelieranbau in Dahlenberg, An der Pleckmühle 3.
Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur

Anfang der 1970er Jahre wendete sich Kubas von der Bildhauerei ab und mehr dem Werkstoff Ton zu. Seine Werke wurden in der Tonwarenfabrik Dommitzsch („Töppchenbude“) gefertigt.

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kubas, Bruno |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 15. September 1928 |
| GEBURTSORT | Dahlenberg, Sachsen |
| STERBEDATUM | 20. Juni 2011 |