Liberda begann seine musikalische Ausbildung während der Gymnasialzeit bei Alfred Uhl an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Anschließend studierte er Komposition bei seinem wichtigsten Lehrer Roman Haubenstock-Ramati, Violoncello bei Tobias Kühne und elektroakustische Musik bei Dieter Kaufmann. Er erhielt Stipendien an mehreren europäischen Studios für elektronische Musik (arbeitet u.a. in Oslo am ersten Buchla-Hybridsynthesizer in Europa); Computermusikkurse an der Universität von Urbana-Champaign U.S.A., erhält zweimal das Rom Stipendium, Sandoz-Preis u.a. Auszeichnungen, lebte längere Zeit in London, Rom und New York.
Liberda lehrt elektronische Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Gastvorlesungen hielt er in Griechenland (Ionische Universität), Holland (Berlage Institut Amsterdam), Frankreich (CCMIX Paris) und Rom.
Liberda war der Erste, der mit Valse triste (1977) elektronische Musik an der Staatsoper Wien zur Aufführung brachte.
Privates
Liberda ist verheiratet und hat eine Tochter. 2020 erschien das Buch Lila Lux, in dem Liberda aus männlicher Sicht die ersten 3 Lebensjahre seiner Tochter beschreibt.
Werke (Auswahl)
1974: Berenice
1974: Albumblätter für die Toten
1976: Ich hab mein Sach auf Nichts gestellt, Streichquartett
1977: Ein trauerumflorter Tag sinkt aus den Glocken
1978: Turn slowly, 2 Pianos
1979: Songs for Mizzi Traktor, Neun graphische Blätter
1979: … con variazioni, Klavier
1980: A se stesso, Tape music
1982: Ein kleines Requiem, Tape music
1982: Die, die Last des Himmels tragen, 60-st. Frauen- und Kinderchor
1983: Sophisticated Atmosphere, Raummusik für Orchester und Blaskapellen