Bruno Liebich

Bruno Liebich (* 7. Januar 1862 in Altwasser, Landkreis Waldenburg, Provinz Schlesien; † 4. Juli 1939 in Breslau, Provinz Schlesien) war ein deutscher Indologe.

Leben

Liebich wurde 1862 als Sohn eines Mühlenbesitzers geboren. Er studierte nach dem Abitur 1880 an der Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Georg-August-Universität Göttingen. Während des Studiums trat er 1880 der Breslauer Burschenschaft Arminia und 1882 der Burschenschaft Danubia München. 1885 wurde er in Göttingen mit der Dissertation Die Casuslehre der indischen Grammatiker zum Dr. phil. promoviert. 1892 habilitierte er sich in Breslau mit der Arbeit Zwei Kapitel der Kāçikā. Von 1921 bis 1928 war er Ordentlicher Professor für Indologie ebendort. Wissenschaftlich legte er seinen Schwerpunkt auf die Grammatik zum Sanskrit und veröffentlichte u. a. ein Lehrbuch.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Wikisource: Bruno Liebich – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. ↑ Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 295.
  2. ↑ Altherrenverband der Burschenschaft Danubia in München (Hrsg.): Geschichte der Burschenschaft Danubia. Band 1, München 1978, S. 310.
Personendaten
NAME Liebich, Bruno
KURZBESCHREIBUNG deutscher Indologe
GEBURTSDATUM 7. Januar 1862
GEBURTSORT Altwasser, Landkreis Waldenburg, Provinz Schlesien
STERBEDATUM 4. Juli 1939
STERBEORT Breslau