Bruno Rudau

Bruno Rudau (* 2. Oktober 1891 in Tiegenhof; † 10. Dezember 1970 in Bad Elster) war ein deutscher Lehrer, Bibliothekar und Heimatforscher.

Leben

Bruno Rudau wurde in Tiegenhof bei Danzig geboren. Nach der Schulausbildung studierte er an der Universität Königsberg, wo er am Botanischen Institut im Kriegsjahr 1917 mit der Dissertation Vergleichende Untersuchungen über die Biologie holzzerstörender Pilze promovierte.

Nach Abschluss des Lehrerstudiums nahm er 1922 als Studienrat an der Heinrich-von-Plauen-Oberschule in Elbing seine Tätigkeit auf. Später wirkte er von 1935 bis 1945 als Oberstudiendirektor an der Hermann-von-Salza-Oberschule in Braunsberg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rudau Bibliothekar der wissenschaftlichen Bibliotheken des Forschungsinstitutes des Staatsbades Bad Elster. Bekanntheit erlangte er durch mehrere Veröffentlichungen zu Bad Elster und dem sächsischen Vogtland. Gemeinsam mit einigen Bürgern zählte er zu den Gründern des neuen Bademuseums in Bad Elster, das in der Folge politisch motivierter Entscheidungen aufgelöst wurde.

Bruno Rudau starb am 10. Dezember 1970 im Alter von 79 Jahren in Bad Elster.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Diese Arbeit erschien im Jahre 1917 als Hochschulschrift in den Beiträgen zur Biologie der Pflanzen, Band 13.
  2. ↑ DNB: bibliografischer Nachweis
Personendaten
NAME Rudau, Bruno
KURZBESCHREIBUNG deutscher Lehrer und Heimatforscher
GEBURTSDATUM 2. Oktober 1891
GEBURTSORT Tiegenhof
STERBEDATUM 10. Dezember 1970
STERBEORT Bad Elster