| Builo | ||
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| Höhe | 1234 m | |
| Lage | Verwaltungsamt Ossu, Gemeinde Viqueque, Osttimor | |
| Koordinaten | 8° 45′ 43″ S, 126° 28′ 13″ O | |
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Der Builo ist ein Berg in Osttimor mit einer Höhe von 1234 m. Er liegt im Osten des Verwaltungsamts Ossu (Gemeinde Viqueque) im Gebiet der Sucos Ossorua und Builo.
Es gibt Pläne, das Gebiet um den Builo mit etwa 3000 bis 4000 Hektar zur Important Bird Area des benachbarten Monte Mundo Perdido hinzuzufügen.
Der Builo war ab 1976 ein Rückzugsgebiet der FALINTIL, die gegen die indonesischen Invasoren kämpfte. Hier gründete sie eine base de apoio, eine Widerstandsbasis, die Zuflucht für Flüchtlinge aus Ossu, Uato-Lari, der Stadt Viqueque, Uatucarbau und Baucau bot. Mitte 1977 entdeckte die indonesische Armee die Widerstandsbasis und griff sie an. Viele Zivilisten kamen dabei ums Leben. Einige flohen zum Matebian.
Am 7. Juni 2026 kam es um 7:30 Uhr zu einem großen Erdrutsch, der durch ein Erdbeben mit der Stärke M 5,2 ausgelöst wurde. Ein 15 Meter hoher Hang brach herab. Augenzeugen berichteten, der Berg sei eingestürzt. Das Erdbeben beschädigte je ein Haus in den Sucos Macadique Uaitame und Macadique de Baixo. 80 Menschen flohen aus der Gefahrenzone am Berg. Sechs der verlassenen Häuser lagen im Suco Builo und elf im Suco Ossorua, blieben aber letztlich vom Erdrutsch verschont.