| Burg Mielnik | ||
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Ruine der Schlosskirche | ||
| Staat | Polen | |
| Ort | Mielnik | |
| Entstehungszeit | vor 1379 | |
| Burgentyp | Burg | |
| Erhaltungszustand | Ruine | |
| Geographische Lage | 52° 20′ N, 23° 2′ O | |
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Die Burg Mielnik (polnisch: Zamek w Mielniku) war eine gotische Königsburg im polnischen Mielnik, die heute nur noch als Ruine erhalten ist.
Die Burgruine liegt auf einer kleinen Böschung über dem Bug in der heutigen Woiwodschaft Podlachien.
Die Burg wurde 1379 erstmals urkundlich erwähnt. 1382 kam sie an den masowischen Herzog Janusz den Älteren. Die Schlosskirche wurde vor 1420 im Stil der Backsteingotik erbaut. Im 15. Jahrhundert erwarb König Kasimir IV. Andreas die Burg von Boleslaus von Warschau. 1501 wurde auf der Burg die Union von Mielnik verabschiedet. In den 1540er Jahren wurde die Burg von König Sigismund dem Alten im Stil der Renaissance ausgebaut. Das Renaissance-Schloss brennt jedoch bereits in den 1550er Jahren aus. Der Wiederaufbau erfolgte den 1560er Jahren. 1657 wurde das Schloss von dem Heer Georg II. Rákóczis gebrandschatzt. Danach wurde nur noch die Schlosskirche rekonstruiert, das Schloss verfiel zur Ruine. Die Kirche wurde schließlich während des Ersten Weltkriegs 1915 zerstört. Auch sie wurde nicht mehr wieder aufgebaut.