| Burgruine Alt-Rheineck | ||
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Die Turmruine Alt-Rheineck mit dem Rhein im Hintergrund | ||
| Alternativname(n) | Burgstock, Türmli | |
| Staat | Schweiz | |
| Ort | Rheineck SG | |
| Entstehungszeit | 1200 | |
| Erhaltungszustand | Ruine | |
| Ständische Stellung | Adlige | |
| Geographische Lage | 47° 28′ N, 9° 35′ O | |
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Die Burgruine Alt-Rheineck steht oberhalb des Städtchens Rheineck im Kanton St. Gallen in der Schweiz, etwa 500 Meter westlich des Rheins. Die Ruine stammt aus dem Mittelalter und ist eines der markantesten Überbleibsel der regionalen Geschichte.
Die Burg Alt-Rheineck wurde um das Jahr 1200 als Höhenburg errichtet. Sie war ursprünglich der Sitz des Adelsgeschlechts der Herren von Rheineck. Die Familie war im 12. und 13. Jahrhundert im Hochmittelalter ein bedeutender regionaler Adelszweig, der eine strategische Kontrolle über die Rheinregion hatte. Alt-Rheineck wurde gebaut, um den Handel und die Verkehrsrouten am Rhein zu überwachen und als Verteidigungsposition gegen Angreifer zu dienen.
Im Jahr 1415 verlor die Burg ihre strategische Bedeutung, als sie durch die Eidgenossen im Rahmen des Schwabenkrieges (Einfall der Eidgenossen in das Habsburgerreich) in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Herren von Rheineck verlegten ihren Sitz nach Neurheineck, und die Burg selbst verfiel mit der Zeit.
Die Burgruine Alt-Rheineck bestand ursprünglich aus mehreren Teilen:
Die Ruine des Bergfriedes bietet heute noch einen markanten Anblick und ist aus der Ferne gut zu sehen. Vom Rest der Gebäude sind nur noch Spuren erkennbar.
Die Burgruine ist leicht zu erreichen und ist nur einen kurzen Fussweg von der Stadt Rheineck entfernt. Sie ist frei zugänglich und ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und kleinere Wanderungen.