Burkhard Backes (* 26. April 1975 in Euskirchen) ist ein deutscher Ägyptologe.
Er studierte von 1995 bis 1998 Ägyptologie und Vor- und Frühgeschichte in Bonn und von 1998 bis 1999 Ägyptologie und Kunstgeschichte in Straßburg, wo er 1999 Maîtrise (histoire de L’art et archéologie – mention archéologie) wurde. Das Promotionsstudium (1999–2003) in Bonn schloss er 2003 mit der Promotion in Ägyptologie ab. Von 1999 bis 2008 war er wissenschaftliche Hilfskraft und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Totenbuch-Projekt an der Universität Bonn. Als Departmental Lecturer in Egyptology am Oriental Institute war er von 2008 bis 2010 an der University of Oxford tätig. Von 2010 bis 2012 war er wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Tübingen mit eigener Stelle für das Projekt Papyrus Schmitt (DFG). Von 2012 bis 2014 war er Postdoktorand am Graduiertenkolleg Formen von Prestige in Kulturen des Altertums an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach der Habilitation 2014 (Ägyptologie) wurde er Privatdozent in Tübingen. Von 2015 bis 2016 war er wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Tübingen (Bridging Funds), von 2016 bis 2019 mit eigener Stelle für das Projekt Sarkophag und Sarg der Aaschyt (DFG), von 2019 bis 2022 für das Projekt Zwei Bestattungsensembles der Spätzeit aus Theben im Berliner Ägyptischen Museum (ÄM 3–6 und 50–54).
Seine Schwerpunkte sind Inhalte, Überlieferung und Verwendung funerärer Texte im Alten Ägypten, das ägyptische Totenbuch, Textedition und Textkritik.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Backes, Burkhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ägyptologe |
| GEBURTSDATUM | 26. April 1975 |
| GEBURTSORT | Euskirchen |