
Burkhard Wilhelm Scharf (* 2. September 1943 in Posen) ist ein deutscher Biologe, der in den Bereichen der Zoologie, der Limnologie und der Paläolimnologie veröffentlicht hat.
Nach dem Studium und der Promotion an der Universität Kiel hat Burkhard Scharf am Landesamt für Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz in Mainz vor allem über „Seentherapie“ gearbeitet. 1992 war er zum Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ), Außenstelle Institut für Gewässerforschung in Magdeburg gewechselt, wo er bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2004 gearbeitet hat.
Ihm zu Ehren wurde 2004 ein Kolloquium in Kulice (Külz) bei Nowogard (Naugard) in Polen abgehalten. Die Vorträge sind in der Zeitschrift Studia Quaternaria (Band 21, 2004) veröffentlicht.
Burkhard Scharf lebt seit 2006 in Bremen.
Burkhard Scharf hat die Muschelkrebsfauna von Deutschland, besonders der Maarseen in der Eifel, sowie auch von Gewässern auf anderen Kontinenten erforscht.
Er hat vor allem Arbeiten zur Seentherapie (Verbesserung der Wasserbeschaffenheit von Seen) durchgeführt und hierzu mehrere zusammenfassende Arbeiten verfasst.
Die Paläolimnologie erlaubt es, die Seengeschichte zu rekonstruieren, indem man Informationen auswertet, die in Bohrkernen enthalten sind. Burkhard Scharf hat Bohrungen in den Sedimenten von Seen in Deutschland (z. B. Maarseen, Arendsee), Südschweden, Mittel- und Südamerika, Indien und Indonesien durchgeführt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Scharf, Burkhard |
| ALTERNATIVNAMEN | Scharf, Burkhard Wilhelm (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Biologe |
| GEBURTSDATUM | 2. September 1943 |
| GEBURTSORT | Posen |