| Bygdøy | ||
Bygdøy-Halbinsel | ||
| Geographische Lage | ||
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| Koordinaten | 59° 54′ 25″ N, 10° 40′ 49″ O | |
| Gewässer | Oslofjord | |
| Fläche | 3,6 km² | |
Bygdøy oder Bygdø (vor 1877 trug sie den Namen Ladegaardsøen) ist eine Halbinsel im Oslofjord. Die Halbinsel dient schon seit dem 19. Jahrhundert vielen Osloern als Naherholungsgebiet.
Bis 1988 war Bygdøy ein eigenständiger Stadtteil von Oslo und ging anschließend im Osloer Stadtteil Frogner auf.
Der Name der Halbinsel lautet übersetzt „die bebaute/bewohnte Insel“. Das Wort setzt sich aus dem altnordischen Wort bygð, was „besiedelt/bebaut“ bedeutet und dem Wort øy für Insel zusammen.
Da das Gebiet bis in die 1860er-Jahre als sogenannter „ladegård“ (dt. Scheune) für die Versorgung der Festung Akershus genutzt wurde, hieß sie zwischenzeitlich bis 1877 Ladegaardsøen.
Bygdøy gehörte zunächst den Mönchen im Kloster Hovedøya, bis die Halbinsel Ende des 13. Jahrhunderts unter die Krone kam und von König Håkon V. an seine Frau Königin Eufemia von Rügen geschenkt. Ihre gemeinsame Tochter Ingebjørg Hükonsdatter gab sie später an das Kloster zurück.
Nach der Reformation kam die Halbinsel unter das Schloss Akershus und wurde Ladegaardsøen genannt.
In späteren Jahren gingen Teile von Bygdøy durch Verkauf in Privatbesitz über, das Herrenhaus Bygdøy kongsgård ging jedoch in königlichen Besitz über.
Zwischen 1847 und 1852 wurde das Schloss Oscarshall im Osten am Frognerkilen erbaut.
Etwas mehr als 2,2 km² von Bygdøy wurden im Jahr 2012 unter Schutz gestellt. Hierbei handelt es sich um die Naturschutzgebiete Dronningsberget und Hensåsen und die Bygdøy Kulturlandschaft. Diese Gebiete werden vom Norwegischen Volksmuseum und Statsbygg gemeinsam verwaltet.
Bygdøy liegt im Osloer Stadtteil Frogner und ist im Osten vom Frognerkilen und im Westen vom Lysakerfjord und dessen nordöstlichem Ausläufer Bestumkilen begrenzt.
In den Sommermonaten verkehrt eine Personenfähre zwischen dem Osloer „Rådhuskaien“ (Rathauskai) und Bygdøy.
Auf Bygdøy befinden sich
An der südlichen Seite der Halbinsel, dem sogenannten „Huk“, befinden sich mehrere kleinere Strände und Badestellen, darunter auch ein FKK-Strand.