| B-lymphocyte antigen CD19 | ||
|---|---|---|
| Andere Namen |
B-lymphocyte surface antigen B4, Differentiation antigen CD19, T-cell surface antigen Leu-12, CD_antigen: CD19 | |
| Eigenschaften des menschlichen Proteins | ||
| Masse/Länge Primärstruktur | 556 Aminosäuren, 61.128 Da | |
| Bezeichner | ||
| Externe IDs | ||
| Vorkommen | ||
| Homologie-Familie | Hovergen | |
B-Lymphozytenantigen CD19 ist ein Transmembranprotein der Immunglobulin-Superfamilie und findet sich in der Zellmembran aller Zellen der gesamten B-Zell-Entwicklungslinie von frühen Pro-B-Zellen bis Plasmazellen.
Zusammen mit CD21 bindet es auf der Zelloberfläche von B-Zellen an den B-Zell-Rezeptor und senkt die Schwelle dessen Aktivierbarkeit. So zeigt die Überexpression von CD19 in Mäusen, als auch Knockout-Mäuse, dass CD19 die Signalschwelle von Rezeptoren beeinflusst, die die Selektion, die Aktivierung und die Differenzierung von B-Lymphozyten regulieren. Auf molekularer Ebene ist CD19 involviert in die Aktivierung von Phosphatidylinositol-4,5-bisphosphat-3-Kinasen (PI3K). Es ist glykosyliert und phosphoryliert.
CD19 bindet an CD81, CD82, Komplementrezeptor 2 und VAV2.
CD19 wird oft als Biomarker zur Identifizierung von B-Zellen eingesetzt, da alle Entwicklungsstufen der B-Zell-Reihe CD19 exprimieren, während der andere klassische B-Zell-Marker B-Lymphozytenantigen CD20 nur von Prä-B-Zellen bis zu den peripheren Memory-B-Zellen exprimiert wird, aber weder von Plasmablasten noch von Plasmazellen, die weiterhin CD19 exprimieren. Dies ist auch zur Diagnostik von B-Zell-Lymphomen wichtig.
Mit Inebilizumab als humanisiertem afucosyliertem monoklonalem IgG&-Kappa-Antikörper ist ein Anti-CD19-Antikörper zugelassen, der Autoantikörper-produzierende Plasmazellen zerstören kann.