Detail der Mauer der Namen | |
| Daten | |
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| Ort | Paris, Frankreich |
| Art |
Museum/Gedenkort
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| Eröffnung | 2005 |
| Website | |
Das Mémorial de la Shoah (französisch auch Centre de documentation juive contemporaine, CDJC, deutsch Schoah-Gedenkstätte) ist der zentrale Gedenkort an den Holocaust in Frankreich. Schwerpunkt ist die Judenverfolgung im besetzten Frankreich und im Bereich des Vichy-Regimes 1940–1944. Das Mémorial de la Shoah ist zugleich ein Museum mit verschiedenen Möglichkeiten, sich über die Geschichte der Juden in Frankreich und Europa und den französischen Widerstand gegen die sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ zu informieren. Das Museum wurde im Januar 2005 im Marais im 4. Pariser Arrondissement ganz in der Nähe des Rathauses eröffnet.

Die wichtigen Bestandteile der Gedenkstätte sind

(von: Justin Godart (1871–1956), ehemaliger Minister, Ehrenvorsitzender des Comité du Martyr Juif Inconnu)
Übersetzung: „Vor dem unbekannten jüdischen Märtyrer zeige deinen Respekt, deine Ehrfurcht vor allen Märtyrern, begleite sie in Gedanken auf ihrem langen Leidensweg, er wird dich auf den höchsten Gipfel der Gerechtigkeit und Wahrheit führen.“
Am 28. April 1943 versammelte Isaac Schneersohn in einer Wohnung in der Rue Bizanet in Grenoble im Untergrund 40 Aktive und Verantwortliche der verschiedenen jüdischen Gemeinden. Sie gründeten das Centre de Documentation Juive Contemporaine.
Partner (Les associations abritées au Mémorial) sind:
Im Film Die Schüler der Madame Anne (frz. Les héritiers, 2014) spielt der Gedenkort eine wichtige Rolle für die Handlung.
Koordinaten: 48° 51′ 17,4″ N, 2° 21′ 22,3″ O