
Die römisch-katholische Kirche in Brasilien ist Teil der weltweiten römisch-katholischen Kirche. Die brasilianische Kirche ist die größte Landeskirche innerhalb der römisch-katholischen Kirche.
Die brasilianische Kirche mit circa 123 Millionen Gläubigen ist in 43 Kirchenprovinzen mit 265 Diözesen beziehungsweise Territorialprälaturen aufgeteilt. Außerdem existiert in Brasilien eine Apostolische Administratur und ein Militärordinariat.
Der Katholikenanteil liegt bei circa 64 % der Gesamtbevölkerung. In den letzten zwei Dekaden konnte eine relativ starke Abwanderung von Katholiken in Richtung protestantischer Freikirchen beobachtet werden.
Der Heilige Stuhl wird diplomatisch durch den Apostolischen Nuntius vertreten. Seit August 2020 ist Erzbischof Giambattista Diquattro Nuntius in Brasilien.
Die Brasilianische Bischofskonferenz (Conferência Nacional dos Bispos do Brasil, CNBB) wurde 1952 gegründet. Den Anstoß dazu gaben Weihbischof Hélder Câmara und Pro-Staatssekretär Giovanni Montini, der spätere Papst Paul VI. Sie ist die weltweit größte nationale Bischofskonferenz der katholischen Kirche. Vorsitzende waren zuletzt:

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