CODAS-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
Q87.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungssyndrome, anderenorts nicht klassifiziert
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Das CODAS-Syndrom, Akronym (englisch) für Cerebral, Ocular, Dental, Auricular und Skelet Anomalie, ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit den namensgebenden Hauptmerkmalen.

Synonym: Zerebro-okulo-dento-aurikulo-skelettales Syndrom

Die Bezeichnung wurde im Jahre 1991 von den Autoren der Erstbeschreibung durch die kanadischen Pädiater Souheil M. Shebib, Martin H. Reed, E. Paul Shuckett und Mitarbeiter vorgeschlagen.

Verbreitung

Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben, bislang wurde über 3 betroffene Kinder berichtet. Die Vererbung erfolgt autosomal-rezessiv.

Ursache

Der Erkrankung liegen Mutationen im LONP1-Gen auf Chromosom 19 Genort p13.3 zugrunde, welches für die mitochondriale Lon Peptidase 1 kodiert.

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:

Diagnose

Im Röntgenbild finden sich: verzögerte Ossifikation und Skelettreife, Anomalien an Wirbelsäule und Becken.

Differentialdiagnose

Abzugrenzen sind:

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 Eintrag zu CODAS-Syndrom. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten), abgerufen am 9. August 2024.
  2. ↑ S. M. Shebib, M. H. Reed, E. P. Shuckett, H. G. Cross, J. B. Perry, A. E. Chudley: Newly recognized syndrome of cerebral, ocular, dental, auricular, skeletal anomalies: CODAS syndrome–a case report. In: American journal of medical genetics. Band 40, Nummer 1, Juli 1991, S. 88–93, doi:10.1002/ajmg.1320400118, PMID 1887855.
  3. ↑ CODAS syndrome. In: Online Mendelian Inheritance in Man. (englisch)