| Município de Cajazeiras Cajazeiras | |||
|---|---|---|---|
Stadtzentrum von Cajazeiras | |||
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| Koordinaten | 6° 53′ S, 38° 34′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 1863 | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Paraíba | ||
| ISO 3166-2 | BR-PB | ||
| Região intermediária | Cajazeiras-Sousa (seit 2017) | ||
| Região imediata | Cajazeiras (seit 2017) | ||
| Höhe | 295 m | ||
| Gewässer | Rio do Peixe | ||
| Klima | semiarides Klima | ||
| Fläche | 562,7 km² | ||
| Einwohner | 66.585 (2025) | ||
| Dichte | 118,3 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.cajazeiras.pb.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 1.808.446 Tsd. R$ 28.597 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,679 (2010) | ||
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Cajazeiras ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Paraíba im Nordosten des Landes. Sie liegt im Westen des Bundesstaates in der Sertão und ist ein bedeutendes regionales Bildungs- und Wirtschaftszentrum. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 67.000 geschätzt.
Cajazeiras liegt im Westen des Bundesstaates Paraíba auf einer Höhe von etwa 295 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde befindet sich im Einzugsgebiet des Rio do Peixe. Eng Verbunden ist Cajazeiras mit der Gemeinde Sousa, mit der sie eine Großregion im Westen von Paraíba bildet.
Das Klima ist semiarid mit hohen Temperaturen und unregelmäßigen Niederschlägen. Die Durchschnittstemperaturen liegen meist zwischen 20 und 38 °C. Die Vegetation ist durch die typische Caatinga-Steppenlandschaft geprägt.
1767 vergab der Gouverneur von Paraíba Land an Luiz Gomes de Albuquerque aus Pernambuco, der hier eine Rinderfarm mit dem Namen „Cajazeiras“ gründete und diese später an seine Nachfahren vererbte. Einer dieser Nachfahren war der katholische Priester Inácio de Sousa Rolim, der 1843 ein Salesianerkolleg (heute das Kolleg Nossa Senhora de Lourdes) gründete. Hier wurden wichtige Persönlichkeiten der Region ausgebildet, die sich in der Nähe des Kollegs niederließen, weshalb Cajazeiras als „Land, das Paraíba das Lesen beibrachte“ bezeichnet wird. Aus diesen Wohnhäusern entstand eine Stadt, die später den Namen „Cajazeiras“ erhalten sollte, in Anlehnung an den gleichnamigen alten Bauernhof, der von Luiz Gomes de Albuquerque gegründet wurde.
1863 wurde Cajazeiras offiziell zur Gemeinde erhoben, nachdem es zuvor ein Ortsteil von Sousa gewesen war. Am 6. Februar 1914 wurde mit einer päpstlichen Bulle das Bistum Cajazeiras gegründet und vom Bistum Paraíba abgetrennt, welches gleichzeitig zum Erzbistum erhoben wurde. In den 1920er Jahren erlebte Cajazeiras zwei bedeutende Ereignisse: die Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie im Jahr 1922 und die Einführung der Elektrizität im Jahr 1923. Dies trug dazu bei den Ort zu einem wichtigen regionalen Zentrum zu machen. Seit 2003 steht die historische Altstadt von Cajazeiras unter Denkmalschutz.
Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 67.000 Personen geschätzt. Die Bevölkerung lebt zu knapp 80 Prozent im dicht besiedelten Ortskern, der Rest im ländlichen Umland. Etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist ethnisch gemischter Abstammung (Pardos bzw. Farbige), knapp 40 Prozent sind Europäischstämmige bzw. Weiße und 7 Prozent Schwarze bzw. Afrobrasilianer.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1970 | 41.693 |
| 1980 | 46.448 |
| 1991 | 51.273 |
| 2000 | 54.715 |
| 2010 | 58.365 |
| 2022 | 63.239 |
| Volkszählungen | |
Die Stadt fungiert als regionales Versorgungszentrum für den Westen von Paraíba. Im Umland der Stadt wird Landwirtschaft (Anbau von Zuckerrohr und Tropenfrüchten) sowie Viehzucht betrieben. Cajazeiras verfügt über ein Industriegebiet, das 20 Hektar Fläche einnimmt.
Cajazeiras ist der Sitz des römisch-katholischen Bistum Cajazeiras.
Bekanntester Fußballverein der Stadt ist Atlético Cajazeirense de Desportos, der an der Staatsmeisterschaft von Paraíba teilnimmt. Lokalrivale ist Sousa EC.