| Anemonen-Schmuckblume | ||||||||||||
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Anemonen-Schmuckblume (Callianthemum anemonoides) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Callianthemum anemonoides | ||||||||||||
| (J.Zahlbr.) Endl. ex Heynh. |
Die Anemonen-Schmuckblume (Callianthemum anemonoides), auch Windröschen-Schmuckblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Schmuckblumen (Callianthemum) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Dieser Endemit kommt nur in den österreichischen nordöstlichen Kalkalpen vor.


Die Anemonen-Schmuckblume wächst als mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 25 Zentimetern. Die blaugrünen und kahlen Grundblätter sind zur Blütezeit noch nicht vollständig entwickelt. Die Grundblätter sind mehrfach gefiedert, wobei die unteren Fiedern zwischen 10 und 13 Millimeter lang gestielt sind. Meist existiert nur ein Stängelblatt, das den Grundblättern ähnlich ist, jedoch etwas kleiner und weniger gefiedert.
Die Blütezeit reicht von März bis Mai. Am unverzweigten Stängel sitzt meist nur eine Blüte.
Die zwittrige Blüte ist bei einem Durchmesser von 30 und 40 Millimetern radiärsymmetrisch. Die weißlichen und häutigen Kelchblätter sind 7 bis 13 Millimeter lang. Die 10 bis 18 Kronblätter sind weiß bis blass-rosafarben und haben eine linealische (bis keilförmige) Form und sind doppelt so lang wie die Kelchblätter. Die schwach gelben Staubblätter sowie die Fruchtblätter sind zahlreich vorhanden.
Die netzartige, geaderte Frucht (Nüsschen) mit Schnabel ist 4,5 bis 6 Millimeter lang.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 32.
Es handelt sich bei der Anemonen-Schmuckblume um einen österreichischen Endemiten der nordöstlichen Kalkalpen. Die Anemonen-Schmuckblume ist zerstreut bis selten in den Bundesländern Ober-, Niederösterreich und der Steiermark.
Standorte sind meist Föhrenwälder oder feucht-schattige Felsen und Geröll in der montanen Höhenstufe in Höhenlagen von 700 bis 1200 Metern. Diese Art gedeiht nur über Dolomit- und Kalkgestein.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1823 unter dem Namen (Basionym) Ranunculus anemonoides durch Alexander Zahlbruckner in Flora; oder, (allgemeine) botanische Zeitung, Band 6, Teil 1, Seite 220. Die Neukombination zu Calliantheum anemonoides (Zahlbr.) Endl. wurde 1842 durch Stephan Ladislaus Endlicher in Catalogus Horti Academici Vindobonensis, Band 2, Seite 211 veröffentlicht.