| Callitroideae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Callitroideae | ||||||||||||
| Saxton |
Callitroideae ist eine Unterfamilie aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Die zehn Gattungen sind nur auf der Südhalbkugel verbreitet.
Die Arten aus der Unterfamilie Callitroideae wachsen als immergrüne Sträucher oder Bäume. Die jüngeren Blätter sind meist nadelförmig, während die älteren Blätter schuppenartig sind und meist den Zweigen anliegen. Sie stehen gegenständig (z. B. Austrocedrus), in Dreierwirteln (z. B. Actinostrobus) oder in Viererwirteln (z. B. Neocallitropsis).
Die Arten der Callitroideae sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch) oder zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die Zapfen bestehen meist aus zwei Zapfenschuppenwirteln, manchmal wird der darunter liegende Wirtel mit zum Zapfen gerechnet. Bei allen Zapfen werden Samen in den Achseln der oberen Zapfenschuppen gebildet, bei vielen Gattungen außerdem in den Achseln der darunterliegenden. Die Arten der Libocedrus-Gruppe (Austrocedrus, Libocedrus, Papuacedrus, Pilgerodendron) bilden lediglich vier Samen pro Zapfen aus, während es bei Callitris-Arten erheblich mehr sein können, die in mehreren Reihen stehen. Bei einigen Gattungen ist im Zentrum des Zapfens eine Columella ausgebildet (z. B. Actinostrobus, Callitris, Diselma), bei der es sich um die verlängerte Zapfenachse handelt.

Die Unterfamilie Callitroideae wurde 1913 von W. T. Saxton in New Phytologist, Band 12, Seite 255 aufgestellt. Die Typusgattung ist Callitris Vent.
Die zehn Gattungen sind nur auf der Südhalbkugel verbreitet.
Es gibt zehn rezente Gattungen in der Unterfamilie Callitroideae, wovon sechs monotypisch sind, also nur eine Art enthalten.