| Calyptromyia | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Calyptromyia | ||||||||||||
| Villeneuve, 1915 |
Calyptromyia ist eine Gattung in der Unterfamilie der Wanzenfliegen. Sie wird der Tribus Leucostomatini zugeordnet. Das Taxon wurde von dem französischen Entomologen Joseph Villeneuve de Janti (1868–1944) im Jahr 1915 eingeführt. Der Gattungsname setzt sich zusammen aus calyptro, die Calyptrae (Lappen am Hinterrand der Flügel) betreffend, und aus myia, altgriechisch für „Fliege“. Typusart ist Calyptromyia barbata Villeneuve, 1915.
Die Fliegen sind 7–10 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Calyptromyia nach Cerretti et al. (2012). Am Knick der Flügelader M zweigt eine Fortsetzung von der 1- bis 2-fachen Länge von R-M ab. Die Ocellarborsten, sofern vorhanden, sind bei den Männchen nach vorn (proklinat), bei den Weibchen nach hinten (reklinat) gerichtet. Die unteren Calyptrae (Schüppchen) der Männchen sind sehr groß. Die hinteren Tibien haben drei dorsale präapikale Borsten. An der Basis von R4+5 befinden sich mehrere Börstchen (Setuale). Am Hinterleib der Weibchen befinden sich Zangen (mit medialen Zähnen).
Die Gattung Calyptromyia kommt in Ost- und Südostasien sowie auf Madagaskar vor.
Die Calyptromyia-Arten sind Endoparasitoide von Wanzen. Eine bekannte Wirtsart von Calyptromyia barbata ist Riptortus clavatus aus der Familie der Krummfühlerwanzen (Alydidae).
Die Gattung Calyptromyia umfasst 2 beschriebene Arten.