| Camilla Weitzel | |
|---|---|
| Camilla Weitzel 2023 | |
| Porträt | |
| Geburtsdatum | 11. Juni 2000 |
| Geburtsort | Hamburg, Deutschland |
| Größe | 1,95 m |
| Position | Mittelblock |
| Vereine | |
| bis 2013 2013–2017 2017–2021 2021–2024 2024–2025 2025–2026 seit 2026 |
ASV Landau VC Olympia Dresden Dresdner SC Reale Mutua Fenera Chieri ’76 Megabox Volley Vallefoglia Savino Del Bene Scandicci Eczacıbaşı SK |
| Nationalmannschaft | |
seit 2019 |
Juniorinnen-Nationalmannschaft A-Nationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 2018, 2020 2021 2023 2024 2025 |
DVV-Pokalsiegerin deutsche Meisterin Siegerin Challenge Cup Siegerin CEV-Pokal Klub-Weltmeisterin |
| Stand: 27. Mai 2026 | |
Camilla Weitzel (* 11. Juni 2000 in Hamburg) ist eine deutsche Volleyballspielerin.
Weitzel beschäftigte sich sportlich zunächst mit Tennis, Turnen und Leichtathletik. Sie kam durch ihre Schwester zum Volleyball und begann ihre Karriere beim ASV Landau. 2013 ging sie zum Stützpunkt nach Dresden. Dort kam sie zunächst in der Nachwuchsmannschaft VC Olympia Dresden zum Einsatz und erhielt 2016 ein Doppelspielrecht für die erste und zweite Bundesliga. Sie spielte ab 2014 in mehreren deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften.
Von 2014 bis 2017 war sie zudem als Beachvolleyballspielerin aktiv. Mit Maike Henning wurde sie dabei 2015 deutsche U17-Meisterin und mit Meghan Barthel 2017 deutsche Vizemeisterin der U19.


Nach der Saison 2016/17 dachte Weitzel wegen der großen Belastung über ein Karriereende nach. Im November 2017 kam sie wegen Ivana Mrdaks Verletzung in den Kader der Dresdner Erstligamannschaft. Die Mittelblockerin gewann mit Dresden den DVV-Pokal 2017/18 und kam in der Bundesliga-Saison 2017/18 ins Playoff-Halbfinale. Außerdem kam sie im CEV-Pokal zum Einsatz, wobei der DSC in einem deutschen Viertelfinal-Duell Allianz MTV Stuttgart unterlag. In der Saison 2018/19 schied die Mannschaft im Achtelfinale des DVV-Pokals gegen Stuttgart und in der ersten Runde des CEV-Pokal gegen Yamamay Busto Arsizio ebenso früh aus wie im Playoff-Viertelfinale.
Im Sommer 2019 hatte Weitzel ihre ersten Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft. Sie nahm an der Europameisterschaft 2019 teil, bei der die Mannschaft mit einem 2:3 im Viertelfinale gegen Polen ausschied. In der Saison 2019/20 gewann sie mit Dresden im Finale gegen Stuttgart erneut den DVV-Pokal. Im Challenge Cup stand der DSC im Halbfinale, als die Saison wegen der COVID-19-Pandemie abgebrochen wurde. In der ebenfalls abgebrochenen Bundesliga-Saison war die Mannschaft kurz vor Ende der Hauptrunde Tabellenvierter. In der Saison 2020/21 erreichte der Verein das Halbfinale im DVV-Pokal und wurde deutscher Meister.
Nach der Saison wechselte Weitzel zum italienischen Erstligisten Reale Mutua Fenera Chieri ’76. Mit dem Verein gewann sie 2023 den Challenge Cup. Mit der Nationalmannschaft erreichte sie bei der Europameisterschaft 2023 in Düsseldorf das Achtelfinale. In der Saison 2023/24 siegte sie mit Chieri auch im CEV-Pokal und gewann so den nächsten internationalen Titel. 2024/25 spielte sie in Italien für Megabox Volley Vallefoglia. 2025 erreichte die Mittelblockerin mit Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Thailand das Achtelfinale. 2025 wechselte sie innerhalb der italienischen Liga zu Savino Del Bene Scandicci und gewann mit diesem 2025 die Volleyball-Klub-Weltmeisterschaft, erreichte 2026 das Pokalfinale der Coppa Italia und belegte in der Champions League 2025/26 den vierten Platz.
2026 wurde sie vom türkischen Verein Eczacıbaşı SK verpflichtet.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weitzel, Camilla |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Volleyballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 11. Juni 2000 |
| GEBURTSORT | Hamburg, Deutschland |