Camille Pitollet

Camille Pitollet (* 24. Oktober 1874 in Véronnes, Département Côte-d’Or; † 25. Juni 1964 in Pau) war ein französischer Romanist, Hispanist und Germanist.

Leben und Werk

Pitollet bestand 1902 die soeben geschaffene Agrégation d’espagnol. Von 1905 bis 1908 war er auf den Spuren seiner Forschungsthemen in Hamburg und hatte dort ein Angebot für hispanistische Hochschullehre, ging aber zurück nach Frankreich und wurde Gymnasiallehrer für Deutsch in Saint-Brieuc. Dort war er Kollege von Georges Palante. Er habilitierte sich 1908 in Toulouse – in Paris war er an Charles Andler gescheitert – mit den beiden Thèses Contributions à l'étude de l'hispanisme de G.-E. Lessing (Paris 1909) und La Querelle caldéronienne de Johan Nikolas Böhl von Faber et José Joaquín de Mora, reconstituée d'après les documents originaux (Paris 1909). Später war er Gymnasiallehrer und Geisteswissenschaftler in Nîmes. Pitollets wenig übersichtliche Darstellungsweise und der ausgeprägt polemische Charakter waren seiner Karriere (trotz großer Kompetenz) im Wege.

Weitere Werke

Verfasser

Hrsg. und Übersetzer

Literatur

Personendaten
NAME Pitollet, Camille
KURZBESCHREIBUNG französischer Romanist, Hispanist und Germanist
GEBURTSDATUM 24. Oktober 1874
GEBURTSORT Véronnes, Département Côte-d’Or
STERBEDATUM 25. Juni 1964
STERBEORT Pau