| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Canadin | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C20H21NO4 | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 339,4 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
134 °C [(S)-(–)-Canadin] | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Canadin ist ein Benzylisochinolin-Alkaloid (BIA) aus der strukturellen Untergruppe der Protoberberin-Alkaloide.
Canadin kommt hauptsächlich in der Kanadischen Orangenwurzel vor. Es ist aber auch in vielen Pflanzen der Familie der Papaveraceae vorhanden, wie z. B. Corydalis yanhusuo und Corydalis turtschaninovii.
Canadin enthält – wie auch die anderen Protoberberin-Alkaloide – eine Benzylisochinolin-Struktureinheit. Dabei wird die sogenannte Berberin-Brücke gebildet. Dies geschieht durch oxidative Cyclisierung unter Einbeziehung der Stickstoff-Methyl-Gruppe. Die vollständige Synthese beginnt meist bei einem Phenylethylamin. Dort wird dann der Isochinolin-Ring durch eine Bischler-Napieralski-Reaktion geschlossen.
Canadin besitzt in vitro verschiedene Wirkungen: Es stimuliert die Myogenese und hemmt den Abbau von Muskelproteinen. Außerdem blockiert es K(ATP)-Kanäle in Dopaminneuronen. Zudem kann es spannungsabhängige Calciumkanäle blockieren, jedoch ist die Wirkung deutlich niedriger als bei Verapamil.