| Cappuccuni Klang | |
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| Studioalbum von Gianni Gebbia / Peter Kowald / Günter Sommer | |
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download |
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Titel (Anzahl) |
20 |
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59:38 | |
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Besetzung |
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Studio(s) |
Miao Studios, Palermo |
Cappuccuni Klang ist ein Musikalbum von Gianni Gebbia, Peter Kowald und Günter Sommer. Die vom 16. bis 18. Mai 1992 in den Miao Studios in Palermo entstandenen Aufnahmen erschienen 1992 auf Splasc(h) Records.
Der italienische Holzbläser Gianni Gebbia spielte bei dieser Studiosession 1992 mit dem Bassisten Peter Kowald und dem Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer. Das Trio präsentiert 20 Stücke mit einer durchschnittlichen Länge von drei Minuten. Gianni Gebbia nutzt hier sein gesamtes Saxophon-Repertoire für eine Reihe von Werken, die auf kurzen Motiven und einem Zusammenspiel im Stil des Free Jazz basieren. Weiteres Material dieser Session erschien 2013 auf dem Album Cappuccini Klang 2: The Unissued Recordings 1992.
Soweit nicht anders angegeben, stammen die Kompositionen von Gebbia, Kowald und Sommer. Die Titel 1 bis 7 werden als Cappuccini Suite benannt, die Titel 8 bis 20 als Suite Sotto Voce.
Glenn Astarita verlieh dem Album in Allmusic drei Sterne und schrieb, die drei Musiker hätten sich von den Katakomben Palermos und Siziliens inspirieren lassen. Gebbias Spiel werde ergänzt durch den dichten, holzigen Ton des Kontrabasses von Peter Kowald, seine kraftvollen Linien und Günter Sommers vielseitiges, polyrhythmisches Spiel. In diesem faszinierenden Werk erzeuge das Trio ineinandergreifende Muster, anregende Swing-Vamps im Free-Bop-Stil, fragmentierte Themen und dynamische Untertöne. In der Komposition „Meeting at the Vucciria“ spielt Gebbia inmitten eines furiosen und rasanten Solos mehrere Saxophonstimmen übereinander. Alles in allem demonstriere der Saxophonist eine vorbildliche, ja geradezu beneidenswerte Technik, die sich durch fließende Bewegungen, Nuancenreichtum und eine durchweg souveräne Bühnenpräsenz auszeichnet. Doch das Erfolgsrezept des Trios liege im rasanten Tempo, der präzisen Umsetzung komplexer Taktarten und dem pointierten, improvisatorischen Dialog.