| Cardisomatidae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cardisomatidae | ||||||||||||
| Guinot & Rodríguez Moreno, 2026 |
Die Cardisomatidae sind eine Familie der Krabben (Brachyura) in der Überfamilie Gecarcinoidea mit drei Gattungen.
Der Carapax ist breiter als lang und konvex. Der vordere Seitenrand ist geschwollen, stark gebogen, unbewaffnet oder mit einem Zahn oder einer Kerbe hinter der Augenhöhle versehen. Die Stirn ist relativ breit und nicht stark abgebogen. Die Antennulengruben sind mäßig breit, die Antennulen klein und vollständig sichtbar. Die Antennen sind relativ klein und liegen im Augenhöhlenschlitz. Die Augenhöhlen sind mäßig entwickelt. Die Mundhöhle ist verlängert, seitlich abgegrenzt und ihr breiter dicker Vorderrand verbindet sich mit dem Vorderrand des Epistoms. Die dritten Maxillipeden sind lang, der Vorderrand des Merus ist marginalisiert, und die Palpe besteht aus drei beweglichen Gliedern. Die Palpe setzt am vorderen Außenwinkel oder an der Vorderkante des Merus oder etwas dahinter an, so dass das erste Glied hinter dem Merus verborgen sein kann. Der Exopodit des dritten Maxillipeden trägt eine Geißel und ist verdeckt. Die breite Pterygostom-Region ist dicht beborstet.
Die Sternopleonalhöhle ist lang und reicht bis an die Naht zwischen zweitem und dritten Sterniten. Die Seiten des Pleons sind bei Männchen mit einem dicken Borstensaum besetzt. Hydrophile Borstenbüschel entlang der ersten Somiten fehlen oder sind stark reduziert, Borsten sind nur am Hinterrand des siebten Sterniten ausgebildet. Bei Weibchen ist das Pleon relativ schmal, oval, die Ränder sind ebenfalls mit einem dicken Borstensaum besetzt, der das gesamte Sternum ausfüllt. Das Telson der Weibchen ist klein und schmal und reicht etwa bis zum dritten Sterniten, so dass nur ein kleiner Teil des Sternums unbedeckt ist.
Die Gonopore der Männchen liegt sternal, sehr nah am Ansatz des letzten Schreitbeins. Das erste Gonopodium ist lang, schlank und die Spitze reicht bis zur Naht zwischen viertem und fünften Sterniten oder kurz davor. Die Vulvae liegen auf dem sechsten Sterniten und sind nahezu vertikal orientiert.
Zur Familie gehören folgende Gattungen und Arten: