| Wachsbäume | ||||||||||||
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Natalpflaume (Carissa macrocarpa) mit Blüten und Früchten | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Carissa | ||||||||||||
| L. |
Die Wachsbäume (Carissa) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Rauvolfioideae innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Sie ist in der Paläotropis verbreitet.

Die Carissa-Arten sind verholzende Pflanzen, die als selbständig aufrechte oder klimmende Sträucher oder kleine Bäume wachsen. Sie sind meist stark mit Dornen bewehrt. Die Äste verzweigen dichotom, gabeln sich also in etwa gleiche Hälften auf.
Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist 2 bis 3 Millimeter lang. Die Blattspreiten sind einfach.
Über end- oder seitenständigen Blütenstandsschäften stehen in zymösen Blütenstände einige, mehrere bis viele gestielte Blüten zusammen oder die Blüten sind einzeln.
Die meistens zwittrigen Blüten sind meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kronblätter sind zu einer zylindrischen Blütenröhre verwachsen. Die stieltellerförmige Blütenkrone endet in längeren Kronlappen, die sich nach links oder rechts überlappen. Die Staubblätter überragen die Kronröhre nicht. Die Staubbeutel sind eilanzettlich mit stumpfem oder bespitztem oberen Ende. Der oberständige Fruchtknoten ist zweikammerig. In jeder Fruchtknotenkammer sind ein bis vier, selten viele Samenanlagen vorhanden. Ein Diskus ist selten vorhanden.
Die ein- bis zweikammerigen Beeren enthalten zwei oder mehr Samen.


Die Gattung Carissa wurde 1767 durch Carl von Linné in Systema Naturae, 12. Auflage, Band 2, S. 135, 189. aufgestellt. Typusart ist Carissa carandas L. Synonyme für Carissa L. sind: Arduina Mill. ex L., Carandas Adans., Jasminonerium Wolf, Leioclusia Baill., Toxicophlaea Harv.
Die Gattung Carissa gehört zur Tribus Carisseae in der Unterfamilie der Rauvolfioideae innerhalb der Familie der Apocynaceae.
Die Carissa-Arten sind in den Tropen bis Subtropen Afrikas, Madagaskars, Asiens, Australiens und Neukaledoniens verbreitet. Vier Arten kommen auch in China vor.
Die Gattung Carissa umfasst 9 etwa 30 Arten:
Von manchen Autoren gehören einige Arten zu anderen Gattungen:
Die Beeren mancher Arten wie der Karandapflaume (Carissa spinarum) sind essbar. Die restlichen Pflanzenteile können jedoch giftig sein.