Carl Benjamin Schwarz

Carl Benjamin Schwarz oder Karl Benjamin Schwarz oder Schwartze (* 1757 in Leipzig; † 21. Oktober 1813 ebenda) war ein deutscher Vedutenstecher, Zeichner, Radierer, Farbstecher und Aquarell-Maler.

Leben

Carl Benjamin Schwarz war Onkel des Christian Jakob Schwarz.

Er lernte das Tischlerhandwerk und ging dann als Geselle nach Paris. Dort trat er in ein Regiment ein, mit dem er unter anderem auch nach Straßburg und Flandern zog. Sein Interesse galt der Architektur und der Malerei und er begann Bauwerke der besuchten Städte zu malen. 1779 kehrte er in seine Heimat zurück und begann an der Akademie in Leipzig bei Adam Friedrich Oeser zu lernen. Unterstützt wurde er von Breitkopf und Winckler. Er unternahm Reisen entlang der Saale und beteiligte sich an Ausstellungen. Von Winckler wurde er schließlich zum Aufseher seines angesehenen Kabinetts in Leipzig ernannt. Schwarz malte einige Prospekte. Hauptsächlich erstellte er aber malerische Kupferstiche, die er teilweise kolorierte. Es entstanden zahlreiche Ansichten von Leipzig und anderen sächsischen Städten. Auch in Berlin war er tätig und arbeitete mit dem Verlag „Jean Morino et Comp.“ zusammen.

Werke

Literatur

Commons: Karl Benjamin Schwarz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 A. Schröder: Schwarz, Carl Benjamin. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 30: Scheffel–Siemerding. E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 365 (biblos.pk.edu.pl).
  2. ↑ Angaben im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Personendaten
NAME Schwarz, Carl Benjamin
ALTERNATIVNAMEN Schwarz, Karl Benjamin; Schwartze, Carl Benjamin; Schwartze, Karl Benjamin
KURZBESCHREIBUNG deutscher Zeichner, Kupferstecher und Maler
GEBURTSDATUM 1757
GEBURTSORT Leipzig
STERBEDATUM 21. Oktober 1813
STERBEORT Leipzig