Carl Gaillard

Carl Gaillard (* 13. Januar 1813 in Potsdam; † 10. Januar 1851) war ein deutscher Schriftsteller und Musikjournalist.

Leben

Gaillard, der seinen Vater früh verlor, besuchte in Berlin das Gymnasium und wurde 1829 Lehrling in der Berliner Buchhandlung von Carl August Challier (1813–1871). Am 1. Oktober 1835 gründete er mit Challier eine Musikalien- und Verlagshandlung unter der Bezeichnung C. A. Challier & Co. Von 1844 bis 1847 war er Redakteur der Berliner musikalischen Zeitung, die im Verlag Challier erschien. Dort setzte er sich namentlich für den jungen Richard Wagner ein und sandte diesem 1844 sein Drama Cola Rienzi zur Begutachtung. Wagners Oper Rienzi (1842) hatte Gaillard zu seinem gleichnamigen Drama inspiriert. Daneben schrieb er unter dem Kürzel „C. G.“ für die in Leipzig erscheinenden Signale für die musikalische Welt.

In den letzten Jahren seines Lebens war er als Stadtverordneter tätig und engagierte sich zu Fragen der Auswanderung. Gaillard starb wenige Tage vor seinem 38. Geburtstag an einem „Brustübel“.

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Richard Wagner: Sämtliche Werke. Band 23: Dokumente und Texte zu „Rienzi, der letzte der Tribunen“. Mainz 1976, S. 88 ff.
Personendaten
NAME Gaillard, Carl
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller und Musikjournalist
GEBURTSDATUM 13. Januar 1813
GEBURTSORT Potsdam
STERBEDATUM 10. Januar 1851