
Carl Milton Jensen (* 16. Juni 1855 in Slagelse; † 17. Januar 1928 in Højbjerg bei Aarhus) war ein dänischer Maler.
Jensen erhielt seine erste Ausbildung bei seinem Vater Christian Vilhelm Jensen, einem Dekorationsmaler.
Eine Zeit lang arbeitete er als Terrakottamaler bei G. Hesse, während er gleichzeitig die Technische Schule besuchte. Von dort wechselte Jensen an die Königlich Dänische Kunstakademie, wo er von Oktober 1874 bis April 1880 studierte, ohne einen Abschluss zu machen.
Er stellte von 1879 bis 1917 auf der Frühjahrsausstellung in Charlottenborg aus und hatte darüber hinaus eine Reihe von Einzelausstellungen, darunter 1916 in Kopenhagen, 1906, 1917, 1919 und 1920 in Aarhus sowie 1922 in Randers. 1892 erhielt Jensen den Sødrings-Förderpreis für Landschaftsmalerei für das Werk „Solskinsdag i Udspringstiden“ (Sonnentag zur Zeit des Frühlingsbeginns).
Carl Milton Jensen lebte viele Jahre in Randers, wo er zahlreiche dekorative Arbeiten ausführte. 1893 zog er nach Aarhus, wo er sich mit seinen stimmungsvollen Darstellungen der jütländischen Natur, u. a. der Marselisborg-Wälder, der Himmelbjerg-Seen, der Dünenlandschaften auf Fanø und der Heidegebiete von Salling und Troldheden, eine zahlreiche Anhängerschaft erwarb. Darüber hinaus steuerte er Zeichnungen für Martinus Galschiøts „Danmark i Skildringer og Billeder“ bei. Ferner schuf Jensen in Gemeinschaftsarbeit mit Arvid Aae ein Altarbild in der Kirche in Brande.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jensen, Carl Milton |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Maler |
| GEBURTSDATUM | 16. Juni 1855 |
| GEBURTSORT | Slagelse, Dänemark |
| STERBEDATUM | 17. Januar 1928 |
| STERBEORT | Højbjerg, Dänemark |