

Carl Rumpff, häufig auch Karl Rumpff geschrieben, (* 30. April 1839 in Pyrmont; † 2. Juni 1889 in Berlin oder auf Schloss Aprath; vollständiger Name: Carl Heinrich Christian Ludwig Rumpff) war ein deutscher Unternehmer und Mäzen. Nachdem er 1871 Friedrich Bayers älteste Tochter Clara geheiratet hatte, wurde er 1872 Teilhaber der Farbenfabriken Friedrich Bayer & Co. und nach deren Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1881 erster Aufsichtsratsvorsitzender.
In der Mineraliensammlung des Museums für Naturkunde in Berlin befinden sich ein Porträt von Carl Rumpff, gemalt von Marie Beyme-Golien (* 1844), sowie eine Gedenktafel. Carl Rumpff hatte dem Mineralogischen Museum der Berliner Universität testamentarisch seine umfangreiche Mineralien-Sammlung vermacht. Er war selbst begeisterter Mineraliensammler und erwarb in den 1860er Jahren die sehr große Sammlung von Erzherzog Stephan Victor von Österreich bzw. vom Haus Oldenburg als dessen Erben, da der Verkauf in das Ausland drohte. In Leverkusen ist die Carl-Rumpff-Straße nach ihm benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rumpff, Carl |
| ALTERNATIVNAMEN | Rumpff, Carl Heinrich Christian Ludwig (vollständiger Name); Rumpff, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Unternehmer und Mäzen, Teilhaber der späteren Bayer AG |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1839 |
| GEBURTSORT | Pyrmont |
| STERBEDATUM | 2. Juni 1889 |
| STERBEORT | Berlin oder Wülfrath |