Carl Schaarschmidt

Carl Schaarschmidt

Carl (auch: Karl) Max Wilhelm Schaarschmidt (* 3. November 1822 in Berlin; † 26. Dezember 1908) war ein deutscher Bibliothekar.

Leben

Schaarschmidt besuchte das Friedrichswerdersche Gymnasium in Berlin und die Königliche Landesschule Pforta, bevor er in Berlin und Halle Klassische Philologie, Geschichte und Philosophie studierte. 1845 wurde er promoviert. Das Probejahr absolvierte er am Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster, unterbrochen durch eine Hauslehrerstellung in England bei den Söhnen des bayerischen Gesandten August von Cetto. 1847 vollendete er nach seiner Rückkehr nach Berlin das Probejahr am Cöllnischen Realgymnasium und wurde dort von 1848 bis 1849 Hilfslehrer. 1849 wurde er an der Universität Bonn habilitiert. Anschließend lehrte er an der Universität Bonn, unterbrochen durch ein Jahr am Königlichen Pädagogischen Seminar in Berlin. Im Oktober 1854 wurde Schaarschmidt dann Sekretär an der Bonner Universitätsbibliothek. Weiterhin lehrte er aber an der Universität, wurde 1859 außerordentlicher Professor und 1895 ordentlicher Honorarprofessor. Als Bibliothekar wurde er 1872 Unterbibliothekar und 1882 leitender Bibliothekar. 1901 ging er in den Ruhestand. Von 1892 bis 1895 war er zudem Mitglied des Kuratoriums der Königlichen Bibliothek in Berlin. Sein Sohn war der Düsseldorfer Maler, Konservator und Kunstschriftsteller Friedrich Schaarschmidt.

Werke (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Schaarschmidt, Carl
ALTERNATIVNAMEN Schaarschmidt, Karl Max Wilhelm
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bibliothekar
GEBURTSDATUM 3. November 1822
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 26. Dezember 1908