Le Feubure war der Sohn des Malers Karl Friedrich le Feubure (1805–1885), des Inspektors an der Königlichen Porzellanmanufaktur, durch den er zunächst eine Ausbildung zum Porzellanmaler erhielt. Der Porzellan- und Glasmaler Ferdinand le Feubure (1815–1898) war sein Onkel. Auf Rat seines Schwagers Ludwig Sckell wandte er sich später der Landschaftsmalerei zu. Seine Motive stammen hauptsächlich aus der Region am Chiemsee und um Bad Tölz. Einige landschaftliche Stimmungsbilder zeigten Motive aus der Schweiz.
Le Feubure erhielt einige anerkennende Auszeichnungen und wurde im Deutsch-Französischen Krieg mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet.
Landschaft am Chiemsee
Werke (Auswahl)
1879: Partie am Ammersee
1881: Tölz. Partie am Chiemsee mit Frauenwörth
1883: Kirchsteinalmen bei Tölz (oder Kirchsteinalpe bei Tölz)
1887: Fraueninsel im Chiemsee
1888: Vierwaldstädtersee
1891: Die Gosauschlucht mit den Donnerkogeln
1892: Der Königssee, An der obern Isar bei Tölz
Hochgebirgslandschaft mit Wasserfall, Morgen am Königssee, Abend am Klönthalersee
Literatur
Le Feubure, Karl. In: Friedrich von Boetticher (Hrsg.): Malerwerke des 19. Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Band1/2, Bogen 31–61: Heideck–Mayer, Louis.. Fr. v. Boetticher’s Verlag, Dresden 1895, S.824 (Volltext[Wikisource]).
Le Feubure, Karl. In: Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines Künstler-Lexicon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler. Vorbereitet von Hermann Alexander Müller. 5. unveränderte Auflage. Band2: Gaab–Lezla. Literarische Anstalt, Rütten & Loening, Frankfurt a.M. 1921, S.480 (Textarchiv– Internet Archive).
Horst Ludwig:Le Feubure, Karl (Carl). In: Münchner Maler im 19. Jahrhundert. Band3: Lacher–Ruprecht. Bruckmann, München 1981, ISBN 3-7654-1633-9, S.32.
↑Feubure, Karl Friedrich le. In: Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines Künstler-Lexicon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler. Vorbereitet von Hermann Alexander Müller. 5. unveränderte Auflage. Band1: Aachen–Fyt. Literarische Anstalt, Rütten & Loening, Frankfurt a.M. 1921, S.437 (Textarchiv– Internet Archive).
↑Le Feubure, Ferdinand. In: Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines Künstler-Lexicon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler. Vorbereitet von Hermann Alexander Müller. 5. unveränderte Auflage. Band2: Gaab–Lezla. Literarische Anstalt, Rütten & Loening, Frankfurt a.M. 1921, S.480 (Textarchiv– Internet Archive).
↑Werner Ebnet:Sie haben in München gelebt. Biografien aus acht Jahrhunderten. Allitera Verlag, München 2016, ISBN 978-3-86906-744-5, S.183 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
↑Hyacinth Holland:Le Feubure, Carl. In: Anton Bettelheim (Hrsg.): Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog. Band16. Georg Reimer, Berlin 1914, S.91 (Textarchiv– Internet Archive).