Carole Howald

Carole Howald
Carole Howald (2026)
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 29. März 1993 (33 Jahre)
Geburtsort Bern, Schweiz
Karriere
Verein Curling Club Flims
Spielposition Second
Spielhand rechts
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 6 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Silber 2026 Mailand-Cortina Frauen
 Curling-Weltmeisterschaften
Gold 2014 Saint John
Gold 2015 Sapporo
Gold 2016 Swift Current
Gold 2021 Calgary
Gold 2022 Prince George
Gold 2023 Sandviken
Silber 2024 Sydney
Silber 2025 Uijeongbu
 Curling-Europameisterschaften
Gold 2014 Champéry
Silber 2022 Östersund
Gold 2023 Aberdeen
Gold 2024 Lohja
letzte Änderung: 22. Februar 2026

Carole Howald (* 29. März 1993 in Bern) ist eine Schweizer Curlerin. Von 2022 bis 2026 spielte sie als Second im Team von Silvana Tirinzoni.

Karriere

Howald spielte erstmals international bei der Mixed-Europameisterschaft 2013 als Third im Schweizer Team von Marc Pfister. Bei der Weltmeisterschaft 2014 gewann sie als Ersatzspielerin der Schweizer Mannschaft von Binia Feltscher-Beeli die Goldmedaille. Im darauffolgenden Jahr war sie wieder als Ersatzspielerin dabei, diesmal unter der Führung von Alina Pätz; erneut gewannen die Schweizerinnen die Goldmedaille. Bei der Weltmeisterschaft 2016 spielte sie wieder als Ersatzspielerin im von Feltscher-Beeli geführten Team und gewann ihre dritte Goldmedaille.

Die Position der Ersatzspielerin hatte sie auch bei der Europameisterschaft 2014 inne; auch hier gewann sie Gold. Bei ihrer zweiten Europameisterschaft 2016 kam sie auf den sechsten Platz.

Howald spielte danach als Lead im Team Feltscher-Beeli. Auf dieser Position kam sie zum ersten Mal bei der Weltmeisterschaft 2018 zum Einsatz, bei der die Schweizerinnen Achte wurden. Ab der Saison 2018/19 übernahm sie im personell veränderten Team Feltscher-Beeli die Position des Third. Auf dieser Position spielte sie ab der Saison 2020/21 auch im neu formierten Team Schori. Auf die Saison 2022/23 wechselte sie ins Team Tirinzoni. Dieses holte sich 2023 den Weltmeistertitel und gewann dabei sämtliche Spiele. Im November 2023 gewann das Team auch den Europameistertitel, den es 2024 verteidigen konnte.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann die 32-Jährige am 22. Februar im Schweizer Team in Cortina d’Ampezzo mit Silvana Tirinzoni (Skip), Alina Pätz (Fourth), Selina Witschonke (Lead) und Stefanie Berset (Ersatz) im Finale die Silbermedaille gegen das Team aus Schweden.

Anfang April 2026 gewann sie die erste Ausgabe der Rock League in Toronto. Zu ihrem Team, dem «Shield Curling Club», gehörte auch Benoît Schwarz-van Berkel.

Commons: Carole Howald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Ford Women’s World Championship 2018 Media Guide. S. 42.
  2. ↑ Damen Elite, auf cclangenthal.ch, abgerufen am 7. Mai 2023
  3. ↑ Curling-EM in Aberdeen. Brillanter letzter Stein: Pätz sichert der Schweiz EM-Gold! In: SRF Sport. 25. November 2023, abgerufen am 25. November 2023.
  4. ↑ Finalsieg gegen Schweden. Schweizer Curlerinnen verteidigen den EM-Titel souverän. In: SRF Sport. 23. November 2024, abgerufen am 23. November 2024.
  5. ↑ So ticken Tirinzoni und Pätz – Curling-Frauen jagen Schweizer Gold-Rekord (21. Februar 2026)
  6. ↑ Ein Schweizer Schlussbouquet am letzten Olympiatag: Einmal Silber und zweimal Bronze runden die Rekordspiele ab (22. Februar 2026)
  7. ↑ Schweizer räumen ab – Howald und Schwarz-van Berkel siegen bei «Rock League»-Premiere, SRF Sport, 13. April 2026, abgerufen am 15. April 2026.
Personendaten
NAME Howald, Carole
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Curlerin
GEBURTSDATUM 29. März 1993
GEBURTSORT Bern