Carsten Wurm (* 7. Juli 1960 in Berlin-Buch) ist ein deutscher Literatur- und Buchwissenschaftler, Archivar und Antiquar. Schwerpunkt innerhalb seines Spezialgebietes Buchwissenschaft ist die DDR-Verlagsgeschichte.
Carsten Wurm wurde 1960 in Berlin-Buch geboren. Aufgewachsen ist er in Bölkendorf, heute ein Ortsteil von Angermünde im Landkreis Uckermark. 1978 legte er sein Abitur ab. Von 1980 bis 1985 studierte er Germanistik an der Universität Leipzig. Anschließend war er von 1985 bis 1992 als Archivar im Berliner Aufbau-Verlag angestellt.
Erste Buchpublikationen, zunächst als Herausgeber, doch bald auch als Autor, fallen in die frühen 1990er Jahre. Als er an seiner Dissertation arbeitete, erhielt er von 1993 bis 1994 ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. Die Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation zur Geschichte des Aufbau-Verlages erfolgte 1995 an der Humboldt-Universität zu Berlin bei Ursula Heukenkamp. Am dortigen Institut für neuere deutsche Literatur arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter von 1995 bis 1998. Bevor er zusammen mit seiner Frau ein Antiquariat in Berlin übernahm, war er von 1998 bis 2001 als Archivar im Archiv der Akademie der Künste tätig.
Von 1998 bis 2018 gab er die Marginalien, das Periodikum der Pirckheimer-Gesellschaft, heraus. Seitdem ist er wieder Archivar an der Berliner Akademie der Künste.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wurm, Carsten |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Literatur- und Buchwissenschaftler, Archivar und Antiquar |
| GEBURTSDATUM | 7. Juli 1960 |
| GEBURTSORT | Berlin-Buch |