| Carupinae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Carupinae | ||||||||||||
| Paulson, 1875 |
Carupinae ist eine Unterfamilie der Schwimmkrabben mit sieben rezenten und zwei fossilen Gattungen.
Die Carupinae sind ein morphologisch diverses Taxon. Typisch ist eine Modifikation des letzten Schreitbeins, das entweder als Schwimmbein ausgebildet oder in ein Laufbein zurückgebildet sein kann. Letzteres tritt vor allem bei höhlenbewohnenden Arten auf, die sich an das Leben in Karsthöhlen angepasst haben.
Die Stirn überragt den Carapax nur undeutlich, ihre Lappen bilden einen mehr oder weniger gleichmäßigen Bogen. Die Verbindung zwischen vorderem und hinteren Seitenrand bildet ein gebogener Kamm. Die Augenstiele sind kurz (weniger als ein Viertel der Carapaxlänge) und kräftig. Das basale Antennenglied ist so lang wie breit oder länger als breit, seine Geißel liegt innerhalb der Augenhöhle. Der Carpus des Scherenbeine trägt an der Außenseite bis zu zwei Dornen, die Hand ist glatt. Die ersten drei Schreitbeine sind länger als der Carapax, das letzte gewöhnlich ein Schwimmbein. Der Merus ist schlank und mindestens doppelt so lang wie breit. Propodus und Finger sind oval bis lanzettförmig, letztere haben eine einfache Spitze.
Die Unterfamilie enthält folgende rezente Gattungen:
Darüber hinaus enthält sie die fossilen Gattungen Euronectes Karasawa, Schweitzer & Feldmann, 2008 † und Rakosia Müller, 1984 †.