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Cedrela ist eine Gattung von Bäumen in der Familie der Mahagonigewächse. Die Gattung umfasst mehrere Arten die in den Tropen und Subtropen beheimatet sind. Die Arten sind auch als Zedrelen bekannt.
Beschreibung
Die Cedrela-Arten sind für ihre attraktiven, duftenden Blüten bekannt. Sie sind wichtige Bäume in vielen Ökosystemen und werden auch aufgrund ihrer ökologischen Bedeutung geschätzt. Diese laubabwerfenden bis halbimmergrünen Bäume sind bis über 40 Meter hoch. Es können kleinere Brettwurzeln vorkommen. Sie haben eine gerade, zylindrische Form mit einer Krone aus wechselständigen, gestielten, meist paarig gefiederten Laubblättern. Die kurz gestielten Blättchen sind meist ganzrandig. Nebenblätter fehlen, es können extraflorale Nektarien vorhanden sein.
Die Arten sind meist einhäusig monözisch. Es werden endständige und rispige bis thyrsige Blütenstände gebildet. Die meist funktionell eingeschlechtlichen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es wird ein Androgynophor gebildet, der Fruchtknoten ist fünfkammerig mit kurzem Griffel und die Narbe ist groß und kopfig. Es sind meist keine auffälligen Nektarien vorhanden, aber das Androgynophor produziert meist Nektar.
Es werden holzige und fünfteilige Kapselfrüchte gebildet. Die abgeflachten Samen sind geflügelt.
Westindische Zedrele (Cedrela odorata) L.: Aus Mittelamerika, Mexiko, der Karibik und dem mittleren bis nördlichen Südamerika bis ins nordöstliche Argentinien.
Cedrela saltensisM.A.Zapater & del Castillo: Aus Bolivien, Peru bis ins nordwestliche Argentinien.
Cedrela salvadorensisStandl.: Aus Mexiko und dem mittleren bis nördlichen Zentralamerika.
Cedrela tonduziiC.DC.: Aus Zentralamerika bis ins südliche Mexiko.
Das Holz von einigen Cedrela-Arten ist aufgrund seiner Haltbarkeit, seiner schönen Maserung und seiner leichten Bearbeitbarkeit sehr begehrt. Es wird häufig in der Möbelherstellung, im Innenausbau und in der Herstellung von Musikinstrumenten verwendet. Darüber hinaus wird das Holz auch in der traditionellen Medizin und für andere Zwecke genutzt.
Literatur
A. L. Stoffers: Meliaceae. In Flora of the Netherlands Antilles. 3(3), 1984, 315–320, online (PDF).
A. L. Stoffers, J. C. Lindeman: Flora of Suriname. Vol. V, Part 1, Brill, 1984, S. 561–564, eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche.
K. Kubitzki: The Families and Genera of Vascular Plants. Vol. X: Flowering Plants Eudicots, Springer, 2011, ISBN 978-3-642-14396-0, S. 193.
Cantídio Fernando Gouvêa, Marcelo Carnier Dornelas, Adriana Pinheiro Martinelli et al.: Floral Development in the Tribe Cedreleae (Meliaceae, Sub-family Swietenioideae): Cedrela and Toona. In: Annals of Botany. 101(1), 2008, S. 39–48, doi:10.1093/aob/mcm279.
↑Nathalia Chavarro-Rodríguez, Cecilia Díaz-Castelazo, Víctor Rico-Gray: Characterization and functional ecology of the extrafloral nectar of Cedrela odorata in contrasting growth environments in central Veracruz, Mexico. In: Botany. 91(10), 2013, doi:10.1139/cjb-2012-0289. online auf researchgate.net.
↑Cantídio Fernando Gouvêa, Marcelo Carnier Dornelas, Adriana Pinheiro Martinelli et al.: Floral Development in the Tribe Cedreleae (Meliaceae, Sub-family Swietenioideae): Cedrela and Toona.
↑Anna Valerie Köcke: Spatio-temporal Evolution of Cedrela (Meliaceae). Dissertation, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt 2015, PDF.