| Celatoria | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Celatoria | ||||||||||||
| Coquillett, 1890 |
Celatoria ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1890 von dem US-amerikanischen Entomologen Daniel William Coquillett eingeführt. Typusart ist Celatoria crawii Coquillett, 1890 [= Tachina diabroticae Shimer, 1871]. Der Gattungsname kommt aus dem Lateinischen mit celator für „Verbergender“ oder „Versteckender“.
Die Gattung Celatoria gehört zur Tribus Blondeliini innerhalb der Unterfamilie Exoristinae.
Synonyme von Celatoria sind:
Es handelt sich um etwa 3–5 mm lange beborstete Fliegen. Coquillett beschrieb 1895 die Gattung als Chaetophleps wie folgt. Bei den Weibchen ist die Stirn am Scheitel etwas breiter als ein Auge, bei den Männchen etwa so breit wie ein Auge. Die Stirnborsten reichen etwa bis zur Spitze des zweiten Fühlerglieds. Bei beiden Geschlechtern sind zwei Paare von Orbitalborsten vorhanden. Das Gesicht ist stark zurückweichend. Die seitlichen Partien sind kahl und jeweils etwa ein Zehntel so breit wie die mittlere Vertiefung, in deren Mitte sich ein niedriger Kiel befindet. Die Gesichtsleisten divergieren stark, ihre unteren Enden stehen weit auseinander. Die Vibrissen sind kräftig und nahe dem Mundrand angesetzt. Die Gesichtsleisten sind auf etwas mehr als ihrer unteren Hälfte beborstet. Die Wangen sind weniger als ein Fünftel so breit wie die Augenhöhe. Die Augen sind kahl. Die Fühler sind etwa so lang wie das Gesicht. Das dritte Fühlerglied ist mehr als viermal so lang wie das zweite. Die Arista (Fühlerborste) ist fein behaart und bis zur Mitte verdickt. Das vorletzte Glied der Arista ist kaum länger als breit. Der Rüssel (Proboscis) ist gemessen ab dem basalen Gelenk kürzer als die Kopfhöhe. Die Taster (Palpen) sind keulenförmig und gut entwickelt. Der Hinterleib ist länglich-oval. Bei den Weibchen sind die vier Segmente annähernd gleich lang. Bei den Männchen kommt ein fünftes Segment hinzu, das halb so lang ist wie das vierte. Die Makrochaeten (großen Borsten) auf dem zweiten und dritten Segment befinden sich bei den Weibchen sowohl auf der Fläche (diskal) als auch am Hinterrand, bei den Männchen hingegen nur am Hinterrand. Die erste Längsader ist zumindest auf ihrer apikalen Hälfte beborstet. Die dritte Längsader trägt an ihrer Basis einige Borsten, die übrigen Adern sind kahl. Die Apikalzelle ist offen oder kurz gestielt und endet nahe der Flügelspitze. Die hintere Querader verläuft nahezu senkrecht und liegt etwa in der Mitte zwischen der kleinen Querader und der Biegung der vierten Längsader. Letztere ist bogenförmig gekrümmt. Die Hintertibien sind nicht bewimpert.
Die Gattung Celatoria kommt in der Neuen Welt vor. Sie umfasst zwei nearktische Art sowie fünf neotropische Arten. Das Vorkommen reicht von Kanada im Norden bis nach Argentinien im Süden.
Die Vertreter der Gattung Celatoria sind Endoparasitoide von Käferlarven. Bekannte Wirte gehören zur Blattkäfer-Unterfamilie Galerucinae.
Die Gattung Celatoria umfasst folgende Arten: