Central Collecting Points waren in Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von den Militärbehörden der westlichen Besatzungszonen errichtete Sammeldepots für sichergestelltes Kunst- und Kulturgut, das den zumeist jüdischen Besitzern von den Nationalsozialisten weggenommen oder bei den Überfällen auf andere Länder im In- und Ausland aus öffentlichem oder privatem Besitz geraubt worden war.
Zur Vorbereitung der Restitution dieser Raubkunst gab es in der amerikanischen Besatzungszone vier zentrale Sammelstellen:
In der Britischen Besatzungszone gab es von 1945 bis 1958 das Kunstgutlager Schloss Celle.
In der Französischen Besatzungszone gab es von 1945 bis 1950 den Central Collecting Point Baden-Baden.